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Wirtschaft Ernüchterung an US-Börsen nach Aussagen des US-Notenbank-Chefs
Nachrichten Wirtschaft Ernüchterung an US-Börsen nach Aussagen des US-Notenbank-Chefs
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22:50 22.05.2013
Nach Bernankes-Äußerungen reagierten Anleger an der Frankfurter Börse zunächst erleichtert. Die Kurse sprangen nach oben. Foto: Shawn Thew
New York

nach ersten Äußerungen von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke am Mittwoch bis auf 15 542,40 Punkte gestiegen war, ging mit einem Abschlag von 0,52 Prozent auf

15 307,17 Punkte aus dem Tag. Der breit gefasste S&P-500-Index war bei etwas mehr als 1687 Punkten ebenfalls auf ein Rekordhoch geklettert, schloss dann aber mit minus 0,83 Prozent auf

1655,35 Punkten. Der Nasdaq 100 verlor 0,90 Prozent auf

2999,13 Punkte.

Einerseits hatte Bernanke vor dem US-Kongress gesagt, dass eine

voreilige Straffung oder ein Ende der lockeren Geldpolitik Risiken

berge. Daher werde sie solange locker bleiben, wie nötig. Er verwies

unter anderem auf den US-Arbeitsmarkt, der trotz der jüngsten

Erholung insgesamt weiterhin schwach sei. Zudem sagte er, dass

die Inflation auf Zweijahressicht unter dem 2-Prozent-Ziel bleiben

dürfte. Andererseits hielt sich Bernanke aber auch die Tür

für eine Straffung der ultralockeren Geldpolitik offen.

dpa

Deutsche Aktien haben am Mittwoch im späten Handel einen Teil ihrer Gewinne wieder abgegeben. Auslöser waren Aussagen von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke. Nachdem er zunächst mit seiner Stellungnahme zur lockeren Geldpolitik die Rekordfahrt an den Börsen wieder angeheizt hatte, sagte er später, dass das Tempo der monatlichen Anleihekäufe bei den nächsten Fed-Sitzungen gedrosselt werden könnte.

22.05.2013

am 22.05.2013 um 16:30 Uhr festgestellt.

22.05.2013

Branchenzuschläge und höhere Tariflöhne für Leiharbeiter haben im vergangenen Jahr das Geschäft der Personaldienstleister beeinflusst. Nach einer am Mittwoch vorgestellten Untersuchung des Marktforschungsinstituts Lünendonk ging das Marktvolumen gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent auf 20,3 Milliarden Euro zurück.

22.05.2013