Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Erste Sparkassen verlangen Gebühr für hohe Geldanlagen
Nachrichten Wirtschaft Erste Sparkassen verlangen Gebühr für hohe Geldanlagen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:28 14.05.2016
Sparkassen stehen durch die Niedrigzinsen unter Druck. Quelle: Julian Stratenschulte
Anzeige
München

"Wir können das Geld nicht auf Dauer im eigenen Tresor halten."

Die Geldaufbewahrung bei der EZB kostet Banken inzwischen 0,4 Prozent Strafzins. Dieser müsse bei hohen Summen aus wirtschaftlichen Gründen zumindest teilweise an die Kunden weitergegeben werden. "Das machen inzwischen auch andere Banken so", sagte Netzer.

Für Privatkunden sind Strafzinsen aber bislang kein Thema. "Unser Ziel ist, von normalen Sparern keinen Negativzins zu verlangen", sagte Netzer. Völlig ausgeschlossen seien diese auf lange Sicht aber nicht. Es sei fraglich, wie lange die jetzige Situation der Zins-Politik für die Geldinstitute noch auszuhalten sei.

Als Konsequenz aus den hohen Gebühren für die Geldaufbewahrung bei der EZB haben mehrere Sparkassen schon darüber nachgedacht, das Geld im eigenen Tresor zu lagern. Bislang habe aber noch kein Institut damit begonnen, sagte Netzer. Sollten die Strafzinsen bei der EZB aber noch weiter steigen, könne die Aufbewahrung im eigenen Haus eine Option sein.

dpa

Wirtschaft Übernahmeverhandlung in Brandenburg - Streiks abgewendet: Mehr Lohn für Metaller

Die Chefs der Metall- und Elektrobetriebe können recht beruhigt ins lange Wochenende gehen: Die 24-Stunden-Warnstreiks in Berlin und Brandenburg wurden abgewendet. Das heißt allerdings nicht nur mehr Lohn für die Angestellten; es gibt auch Übernahmeverhandlungen in Brandenburg und Ausnahmeregelungen für schwächere Unternehmen.

13.05.2016

Deutschland ist kein Rohstoffland und auf Importe von Öl und Gas angewiesen. Einen kleinen Beitrag zur Versorgung leistet die einheimischen Förderung aber immerhin. Doch die Gasfelder sind bald erschöpft.

13.05.2016

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eindringlich vor den Folgen eines "Brexit" gewarnt. Ein Ausstieg Großbritanniens aus der EU könne einen Kursverfall und einen steilen Zinsanstieg zur Folge haben.

13.05.2016
Anzeige