Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Eurogruppenchef Dijsselbloem weist Kritik zurück
Nachrichten Wirtschaft Eurogruppenchef Dijsselbloem weist Kritik zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:28 03.02.2014
Der gelernte Agrarökonom Dijsselbloem war im Januar 2013 für zweieinhalb Jahre gewählt worden. Foto: Olivier Hoslet
Anzeige
Den Haag

o.

Er reagierte damit auf einen Bericht des "Handelsblatts" (Montag), wonach das Gremium der 18 Euro-Finanzminister schon bald einen hauptamtlichen Vorsitzenden bekommen könnte. Der niederländische Ressortchef kämpfe für die Interessen seines Landes, statt sich als Vorsitzender der Eurogruppe um Neutralität zu bemühen, schrieb die Zeitung unter Verweis auf diplomatische Kreise in Brüssel.

Der hauptamtliche Eurogruppen-Vorsitz könnte Teil des Personalpakets werden, über das nach der Europawahl am 25. Mai entschieden werde, so das Blatt. Bei dem Paket geht es unter anderem um die Nachfolge von EU-Kommissionschef José Manuel Barroso oder von Ratspräsident Herman Van Rompuy.

Dijsselbloem sagte in dem Interview weiter: "Vor allem, wenn es anonym ist, lässt mich das kalt." Er gehe davon aus, bis 2015 im Amt zu bleiben. Der gelernte Agrarökonom war im Januar 2013 für zweieinhalb Jahre gewählt worden, Amtsvorgänger war der Luxemburger Jean-Claude Juncker.

Ein Sprecher des Berliner Bundesfinanzministeriums sagte, Deutschland habe sich schon in der Vergangenheit zusammen mit Frankreich für einen hauptamtlichen Eurogruppen-Vorsitz "offen gezeigt". Der Sprecher fügte hinzu: "Aktuell stellt sich die Frage allerdings nicht." In einem gemeinsamen Papier hatten Berlin und Paris im Mai 2013 einen "Vollzeitpräsidenten für die Eurogruppe" gefordert, dafür aber keinen Termin genannt.

dpa

Der harte Preiskampf in der Luftfahrt hat Europas größten Billigflieger Ryanair in die roten Zahlen gedrückt. Die irische Fluggesellschaft rutschte im schwachen Geschäftsquartal zwischen Oktober und Dezember in die Verlustzone, nachdem sie mit billigeren Tickets mehr Kunden angelockt hatte.

03.02.2014

Mit kräftigen Nachlässen wirbelt die Opel-Schwestermarke Chevrolet nach einer Studie die Preise auf Deutschlands Automarkt durcheinander. Im Januar habe die GM-Marke Kunden je nach Modell Rabatte zwischen 23 Prozent bis 43 Prozent eingeräumt, berichtete das CAR-Institut an der Uni Duisburg-Essen am Montag.

03.02.2014

Die weltweit größte Spielwarenmesse in Nürnberg ist bei den deutschen Herstellern und Händlern auf positive Resonanz gestoßen. Der Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie, Ulrich Brobeil, berichtete von einer positiven Stimmung unter den Ausstellern, die im Nachgang zur Messe nun noch zahlreiche Aufträge vor allem aus dem Ausland erwarteten.

03.02.2014
Anzeige