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Evonik kämpft weiter mit Gegenwind

Chemie Evonik kämpft weiter mit Gegenwind

Der Spezialchemiekonzern Evonik kämpft nach seinem Börsengang weiter mit dem schwierigen weltwirtschaftlichem Umfeld. In den ersten neun Monaten sank der Umsatz des Unternehmens um 4 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro.

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Die Evonik-Zentrale in Essen: In den ersten neun Monaten sank der Umsatz des Spezialchemiekonzerns um 4 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro.

Quelle: Nico Kurth/Archiv

Essen. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verringerte sich um 24 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Konzernergebnis fiel dagegen dank des Gewinns aus dem Verkauf des Immobiliengeschäfts mit knapp 2 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahreszeitraum.

Der Konzern bestätigte gleichzeitig seine im August gesenkte Prognose für das Gesamtjahr. Danach erwartet Evonik für 2013 einen mit rund 13 Milliarden Euro etwa auf Vorjahreshöhe liegenden Umsatz sowie ein operatives Ergebnis (bereinigtes Ebitda) in der Größenordnung von 2 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit seinen gut 33 000 Mitarbeitern war Ende April an die Börse gegangen. Evonik produziert Chemikalien, die in verschiedenen Branchen eingesetzt werden.

dpa

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