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Fiskus lässt mehr Geld für Kinder

Neues im Januar Fiskus lässt mehr Geld für Kinder

Während Familien mit Kindern durch Änderungen in der Gesetzgebung zum Jahresanfang mehr Geld zu erwarten haben, müssen neue Rentner einen höheren Anteil ihrer Einkünfte versteuern. Änderungen gibt es zudem in Sachen Lohnsteuer-Freibeträge.

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Familien mit Kindern profitieren steuerlich.

Quelle: dpa

Potsdam. Wie in jedem Jahr hat der Januar auch 2016 wieder zahlreiche gesetzliche Neuheiten mit sich gebracht, die besonders im Hinblick auf steuerliche Fragen wichtig sind.

So müssen etwa Neurentner mehr von der Rente versteuern, wie Fachleute der Arag-Versicherungsgruppe herausstreichen. Wer eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht, muss auf einen Teil der Einkünfte Abgaben leisten. Wie hoch der zu versteuernde Teil ist, hängt vom Jahr des Renteneintritts ab. Der Anteil steigt seit 2005 für die jeweiligen Neurentner jährlich um zwei Prozent an. Für all diejenigen, die im laufenden Jahr in Rente gehen, heißt das laut Arag: Sie müssen 72 Prozent ihrer gesetzlichen Rente versteuern. Nur 28 Prozent der ersten Bruttojahresrente bleiben steuerfrei.

Familien mit Kindern können sich 2016 indes über mehr Geld im Portemonnaie freuen. Nicht nur das Kindergeld wurde bereits für das vergangene Jahr erhöht, auch der Kinderfreibetrag ist zum Jahresbeginn erneut angehoben worden: Zuletzt waren für jeden Elternteil 2256 Euro steuerfrei. Am 1. Januar wurde der Freibetrag nach Arag-Angaben auf 2304 Euro angehoben.

Eine weitere wichtige Neuerung in Sachen Kindergeld ist formaler Art: Der Anspruch auf Kindergeld setzt nun voraus, dass der Familienkasse die notwendigen Steuer-Identifikationsnummern (Steuer-ID) vorliegen. Durch die Angabe soll sichergestellt werden, dass es nicht zu Doppelzahlungen kommt. Wer 2016 erstmals Kindergeld für sein Kind beantragt, muss die Steuer-ID auf dem Antragsformular angeben. Eltern, die schon Kindergeld beziehen und bei der Antragstellung die Nummer noch nicht angegeben haben, sollten der Familienkasse die notwendigen Angaben zeitnah schriftlich nachreichen. Sorge, dass die Behörde die Zahlungen mangels Steuer-ID einfach einstellt, müssen Eltern aber nicht haben: Laut der für die Familienkassen zuständigen Bundesagentur für Arbeit werden Eltern im Zweifelsfall noch einmal angeschrieben und um Übermittlung der Daten gebeten.

Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Lohnsteuer-Freibeträge. Sie gelten jetzt länger: Steuerpflichtige mussten Freibeträge für den Lohnsteuerabzug bisher jedes Jahr neu beantragen. Das ist nun nicht mehr nötig, denn ab 2016 gelten Freibeträge zwei Jahre lang. Wer einen Freibetrag ab dem 1. Januar eingetragen hat, kann davon bis Ende 2017 profitieren.

Von Gerald Dietz

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