Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Fitbit enttäuscht Anleger mit Ausblick
Nachrichten Wirtschaft Fitbit enttäuscht Anleger mit Ausblick
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:43 23.02.2016
Im Weihnachtsquartal verkaufte Fitbit 8,2 Millionen seiner Fitness-Bänder und anderer Geräte - 56 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Quelle: Andrej Sokolow
Anzeige
San Francisco

Das Weihnachtsgeschäft ist für den Fitness-Spezialisten Fitbit besser gelaufen als erwartet - aber der Ausblick hat die Anleger enttäuscht. Die Aktie fiel am Montag nachbörslich um mehr als 15 Prozent.

Die Firma aus San Francisco erklärte, dass die Kosten für die Markteinführung von zwei neuen Geräten - der Sport-Uhr Blaze und des Fitness-Armbands Alta - im laufenden Quartal den Gewinn drücken würden. Die Börsianer sind bei Fitbit angesichts der Konkurrenz durch Computeruhren ohnehin eher vorsichtig geworden und beobachten die Geschäftszahlen sehr genau.

Im Weihnachtsquartal verkaufte Fitbit 8,2 Millionen seiner Fitness-Bänder und anderer Geräte - 56 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt hatte das Unternehmen Ende 2015 knapp 17 Millionen aktive Nutzer, ein Jahr zuvor waren es 6,7 Millionen gewesen.

Der Quartalsumsatz kletterte um 92 Prozent auf 370,2 Millionen Dollar (334 Millionen Euro) und der Gewinn von 39,2 auf 64,2 Millionen Dollar. Doch im laufenden Vierteljahr steigen die Marketing-Kosten mit Werbung für die beiden neuen Modelle sowie die Ausgaben für deren Produktion. Deshalb sagte Fitbit einen Gewinn deutlich unter den Erwartungen der Analysten voraus. In einer Telefonkonferenz hieß es, die Aussicht auf künftiges Wachstum rechtfertige die Ausgaben.

Viele Marktbeobachter glauben, dass Computer-Uhren sich auf Dauer gegen Fitness-Bänder durchsetzen werden, weil sie einfach mehr verschiedene Funktionen bieten. Fitbit setzt aber konsequent auf eigene Geräte und weigert sich als im Gegensatz zu einigen Konkurrenten, seine Software auch auf Computer-Uhren anderer Hersteller nutzbar zu machen. Deshalb prüfen Analysten jeden Quartalsbericht auf Hinweise darauf, ob Smartwatches das Fitbit-Geschäft beeinträchtigen.

dpa

Konsumfreudige Verbraucher und staatliche Ausgaben für Flüchtlinge haben die deutsche Wirtschaft Ende 2015 auf Wachstumskurs gehalten. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im vierten Quartal zum Vorquartal um 0,3 Prozent zu, für das Gesamtjahr 2015 ergaben sich 1,7 Prozent Wachstum.

23.02.2016

Der Trend zum Teilen dürfte auch bei Autofahrern weiter anhalten. Das hat die Boston Consulting Group ermittelt. Demnach halten sich zugleich aber die Folgen für die Autohersteller in Grenzen.

23.02.2016
Wirtschaft Bauwirtschaft Berlin-Brandenburg - Tiefbau im Keller

Die Bauwirtschaft in Berlin-Brandenburg ist gespalten. Im Jahr 2015 gab es ein Boom im Hochbau, vor allem bei Wohnungen und zugleich ein deutliches Umsatz-Minus im Tiefbau und dort besonders beim Straßenbau. Die Branche fordert von der Politik, sich mehr um die Verkehrsinfrastruktur zu kümmern.

22.02.2016
Anzeige