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Wirtschaft BER bekommt 12 Millionen für Nichteröffnung
Nachrichten Wirtschaft BER bekommt 12 Millionen für Nichteröffnung
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11:20 14.07.2015
Die geplatzte Eröffnung des BER bringt dem Flughafen nun einen finanziellen Segen. Quelle: dpa
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Schönefeld

Die geplatzte Eröffnung des BER-Flughafens vom Mai 2012 erweist sich für den Flughafen nun als kurzfristiger Geldsegen. Laut eines Tagesspiegel-Berichts erhält die Flughafen-Gesellschaft 12 Millionen Euro Entschädigung. Das Geld kommt von verschiedenen Versicherungen, die die Flughafengesellschaft für die einstigen Manager Rainer Schwarz und Manfred Körtgen abgeschlossen hat.

Die Entschädigung, die an die Flughafengesellschaft geflossen ist, soll deutlich höher sein als der Betrag, den die Gesellschaft an Fluglinien und andere betroffene Unternehmen wegen der geplatzten zahlte.

Keine Ansprüche mehr an Ex-Manager

Mit der Zahlung der Versicherung sind nun auch mögliche Ansprüche an Schwarz und Körtgen abgegolten. Eigentlich sollten beide vom Flughafen auf Schadensersatz verklagt werden. Sie gelten als Hauptverantwortliche für die kurzfristig verschobene BER-Eröffnung im Mai 2012. Die Eröffnung war nur wenige Tage vor dem geplanten Tag abgesagt worden. Die Einladungen waren bereits verschickt, der Tag minutiös geplant.

Wegen des Vergleichs mit der Versicherung werden Schwarz und Körtgen wohl nicht mehr persönlich belangt. Schwarz hatte gegen seine Entlassung als BER-Chef geklagt. Ein Gericht gab ihm im Oktober Recht. Außerdem sprach es ihm noch ausstehende Gehaltszahlungen in Höhe von einer Million Euro zu.

Von MAZonline

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