Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Gericht stärkt Verbraucherrechte bei Strompreiserhöhungen

Urteile Gericht stärkt Verbraucherrechte bei Strompreiserhöhungen

Stromlieferanten müssen ihren Kunden auch bei Preisaufschlägen wegen höherer Steuern oder Abgaben ein Kündigungsrecht einräumen. In einem noch nicht veröffentlichten Urteil von Mitte Oktober habe das Düsseldorfer Landgericht entschieden, dass in einem solchen Fall das Sonderkündigungsrecht nicht ausgeschlossen werden dürfe, teilte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit.

Voriger Artikel
Zeitung: Zehn-Euro-Sensor löst Probleme bei VW-Motoren
Nächster Artikel
US-Behörde droht VW mit "drakonischen" Strafen

Stromlieferanten müssen ihren Kunden auch bei Preisaufschlägen wegen höherer Steuern oder Abgaben ein Kündigungsrecht einräumen.

Quelle: Jan Woitas/Archiv

Düsseldorf. t.

Die Richter hätten eine gegenteilige Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Energiedienstleisters Stromio für unzulässig erklärt, gegen die die Verbraucherschützer geklagt hatten.

Sollte das Urteil (Az. 14d O 4/15) rechtskräftig werden, könnten Kunden rückwirkend für drei Jahre Geld aus Preiserhöhungen zurückverlangen, hieß es weiter. Laut Verbraucherzentrale hat das Urteil grundsätzliche Bedeutung, weil ein Gericht erstmals seine Entscheidung zu solchen Preisklauseln umfassend begründet habe. Von Stromio war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 13.011,00 -0,87%
TecDAX 2.524,75 -0,45%
EUR/USD 1,1786 +0,18%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

SAP 96,94 +1,51%
BMW ST 85,92 +0,61%
LUFTHANSA 29,90 +0,34%
RWE ST 17,25 -6,07%
FRESENIUS... 64,52 -2,31%
DT. BÖRSE 97,35 -1,24%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 281,44%
Commodity Capital AF 224,11%
FPM Funds Stockpic AF 100,53%
Apus Capital Reval AF 95,76%
SQUAD CAPITAL EURO AF 94,79%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Begleitetes Fahren schon ab 16 statt 17 – eine gute Idee?