Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Greenpeace-Aktivisten steigen Volkswagen aufs Dach
Nachrichten Wirtschaft Greenpeace-Aktivisten steigen Volkswagen aufs Dach
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:22 09.11.2015
Greenpeace-Aktivisten über dem Werkstor von Volkswagen in Wolfsburg. Quelle: Peter Steffen
Anzeige
Wolfsburg

Daneben entrollten sie - in Anlehnung an den VW-Werbespruch "Das Auto" - ein Transparent mit der Aufschrift "Das Problem". Der Werksschutz ließ die Kletterer zunächst gewähren.

Greenpeace forderte mit der Aktion nach eigenen Angaben Transparenz und neue, ungeschönte Angaben zu den Abgaswerten. "VW hat sich 2012 gegenüber Greenpeace verpflichtet, den CO2-Flottenwert bis zum Jahr 2020 auf 95 Gramm pro gefahrenen Kilometer zu reduzieren. Mir ist schleierhaft, wie der Konzern das schaffen will, wenn nicht einmal konkrete Daten vorgelegt werden", sagte der Greenpeace-Verkehrsexperte Daniel Moser.

Der Autobauer hatte vor rund einer Woche eingeräumt, CO2-Angaben bei 800 000 Fahrzeugen gefälscht zu haben. Damit sind auch die Werte zum Spritverbrauch geschönt. Konkretere Informationen gibt es noch nicht.

VW verweist auf die noch laufenden Untersuchungen. Ein Sprecher hatte der Deutschen Presse-Agentur vergangene Woche zu den Flottenzielen mitgeteilt: "Ob das selbst gesteckte, sehr ambitionierte Ziel von 120 Gramm (CO2) für 2015 erreicht wird, kann erst nach abschließender Bewertung der aktuellen Erkenntnisse beurteilt werden."

dpa

Die anziehende Nachfrage aus EU-Ländern nach Waren "Made in Germany" hält Deutschlands Exporteure auf Kurs. Allerdings bremst die schwache Konjunktur in den Schwellenländern die Entwicklung.

09.11.2015

Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem Tagesstreik beim Versandhändler Amazon in Bad Hersfeld aufgerufen. Der Ausstand habe am Morgen mit der Frühschicht begonnen und solle bis zum Ende der Spätschicht dauern, teilte die Gewerkschaft mit.

09.11.2015

Griechenland braucht wieder frisches Geld. Weitere Milliardenhilfen stehen bereit, dafür muss die Regierung aber viele Reformen in Angriff nehmen. Bei den Euro-Finanzministern ist Geduld gefragt.

09.11.2015
Anzeige