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Wirtschaft Greenspan: Euro nur mit politischer Union zu retten
Nachrichten Wirtschaft Greenspan: Euro nur mit politischer Union zu retten
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09:39 10.11.2013
Der langjährige Chef der US-Zentralbank, Alan Greenspan, hat sich skeptisch zur Zukunft des Euro geäußert. Quelle: Michael Reynolds/Archiv
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Er glaube nicht daran, dass ein gemeinsamer Wirtschafts- und Währungsraum auf Dauer funktionieren könne, wenn er aus 17 Ländern mit 17 unterschiedlichen Sozialsystemen bestehe. "Die Euro-Zone braucht eine vollständige politische Union, entweder von allen Staaten oder nur von einem Kerneuropa. Das ist der einzige Weg, wenn die Euro-Zone nicht auseinanderfliegen soll", sagte Greenspan.

Der ehemalige Chef der Federal Reserve (Fed) äußerte Zweifel, dass es zu einer politischen Union in Europa kommen werde. "Die deutsch-deutsche Wiedervereinigung zeigt, wie schwer selbst in einem gemeinsamen Staat die kulturelle Angleichung ist."

Die deutsche Bundesbank sei der größte Kreditgeber der Euro-Zone. Die anderen Zentralbanken der Mitgliedsstaaten stünden bei der Bundesbank mit 570 Milliarden Euro in der Kreide. "Sie erwarten, dass Deutschland alles bezahlt. Daran sehen Sie, dass das System nicht besonders gut funktioniert", sagte der 87-Jährige. Es bestehe kein Gleichgewicht.

Positiv bewertet der ehemalige Fed-Chef den Vorstoß Deutschlands, mit einer Bankenunion die Finanzregulierung von der nationalen auf die europäische Ebene zu heben. "Natürlich, wenn man auf eine politische Union zusteuert, ist eine Bankenunion ein logischer erster Schritt dorthin."

dpa

Berlin (dpa) - Der scheidende Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat vor gravierenden Nachteilen eines gesetzlichen Mindestlohns gewarnt. "Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn trifft vor allem die Schwächsten auf dem Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose, gering Qualifizierte und junge Menschen, die keine Ausbildung haben", sagte Hundt.

09.11.2013

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09.11.2013

Die Deutsche Bahn muss möglicherweise einen dreistelligen Millionenbetrag an Nahverkehrsverbünde und private Eisenbahnen zurückzahlen. Die zuständigen Länder fordern einem Medienbericht zufolge insgesamt rund 200 Millionen Euro zurück, die sie für die Nutzung von Trassen und Stationen des Unternehmens aus ihrer Sicht zuviel bezahlt haben.

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