Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Griechenland lässt Eurokurs kalt
Nachrichten Wirtschaft Griechenland lässt Eurokurs kalt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:36 01.07.2015
Der Eurokurs trotzt den Turbulenzen der Griechenland-Krise. Quelle: Boris Roessler
Anzeige
Frankfurt/Main

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,1189 (Montag: 1,1133) US-Dollar festgesetzt.

Der Eurokurs trotzt damit weiter den Turbulenzen der Griechenland-Krise. Griechenland hat eine Kreditrate in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro nicht fristgerecht an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgezahlt. Ansteckungseffekte gelten jedoch angesichts der besser aufgestellten Eurozone am Markt weiterhin als unwahrscheinlich.

Die Devisenexperten der Commerzbank verweisen vor allem auf die EZB. So habe EZB-Chefvolkswirt Peter Praet am Dienstag erneut das Instrumentarium hervorgehoben, welches die EZB zur Krisenbekämpfung zur Verfügung hat. "Dass die Euro-Wechselkurse auf Griechenland nicht reagieren, heißt, dass der Devisenmarkt fest davon ausgeht, dass die Disziplinierung erfolgreich ist", lautet die Einschätzung der Commerzbank.

Auch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten haben sich zuletzt verbessert. Am Vormittag werden die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone für den Monat Juni erwartet. Mit großer Spannung wird daher vor allem auf die Zahlen aus Italien und Spanien geschaut. In diesen Ländern hatte es auch keine Vorabschätzung gegeben.

dpa

Das zum 1. Juni eingeführte Bestellerprinzip bei Maklerprovisionen, wonach bei der Vermietung einer Wohnung in der Regel der Vermieter die Courtage zahlen muss, hat sich ohne größere Probleme etabliert.

01.07.2015

Die Zahl der Existenzgründer ist einem Zeitungsbericht zufolge in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Während 2010 noch insgesamt 417 000 Existenzgründer den Schritt gewagt hätten, seien dies im vergangenen Jahr nur noch 309 900 gewesen.

01.07.2015
Brandenburg Big-Data-Finanzsimulation für Unternehmen - Software aus Potsdam berechnet Grexit-Kosten

Wie teuer kommt Unternehmen der mögliche Grexit zu stehen? Bislang galt diese Rechnung als äußerst aufwändig. Aber eine neue Software von Forschern des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam verspricht Abhilfe. Das Start-up Valsight verspricht Kostenanalysen in Echtzeit – und macht sich dafür das Prinzip „Big Data“ zunutze.

30.06.2015
Anzeige