Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Griechische Wirtschaft schlägt sich besser als erwartet
Nachrichten Wirtschaft Griechische Wirtschaft schlägt sich besser als erwartet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:54 13.08.2014
In kleinen Schritten arbeitet sich Griechenland weiter aus dem tiefen Konjunkturtal heraus. Foto: Orestis Panagiotou
Anzeige
Athen

t. Ökonomen in Athen hatten mit einem Minus von 0,5 Prozent gerechnet.

Zuletzt hatte es im zweiten Quartal 2008 ein Plus beim BIP von 0,4 Prozent gegeben. Danach stürzte die griechische Wirtschaft immer tiefer ab, seit 2010 ist der Staat von Hilfskrediten internationaler Geldgeber abhängig. Das Finanzministerium in Athen rechnet für 2014 erstmals wieder mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 0,6 Prozent.

Von entscheidender Bedeutung wird die Entwicklung im dritten Quartal sein. Dann werden die ersten konkreten Ergebnisse der Tourismussaison zum Tragen kommen. Die griechische Wirtschaft profitiert in diesem Jahr von einem langersehnten Touristenboom. Unklar sind jedoch die Auswirkungen der Ukraine-Krise und insbesondere die Folgen des Embargos Russlands für EU-Agrarprodukte, die auch Griechenland treffen.

Auch beim Haushalt macht Griechenland Fortschritte. In den ersten sieben Monaten erzielte die Regierung einen sogenannten primären Haushaltsüberschuss - ohne Zinslast - in Höhe von knapp 2,3 Milliarden Euro. Dies berichtete der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras. Bereits 2013 hatte Athen erstmals seit zehn Jahren wieder einen Primärüberschuss von 1,5 Milliarden Euro im Etat erreicht. Einschließlich der Zinsen, die auf die aufgenommenen Schulden zu zahlen sind, klafft aber weiter ein enormes Loch im Etat. Der Primärüberschuss ist zwar eine rein rechnerische Größe. Der Wert ist dennoch wichtig, weil er auch anzeigt, wie gut Griechenland zum Beispiel bei der Kontrolle der Kosten für den Staatsapparat vorankommt.

Die Eurogruppe hatte Athen bei einem Primärüberschuss Erleichterungen bei den Konditionen der gewährten Kredite in Aussicht gestellt. Athen hofft auf niedrigere Zinsen und längere Zahlungsfristen. Beratungen dazu werden im Herbst erwartet.

dpa

Die umstrittene Erdölsuche vor den Kanarischen Inseln darf beginnen. Die spanische Regierung erteilte dem Mineralölkonzern Repsol offiziell die Erlaubnis, ab sofort im Seegebiet des Atlantiks zwischen den Kanaren und der marokkanischen Küste Probebohrungen vorzunehmen.

13.08.2014

Abschalten erlaubt: Nach einer ersten Pilotphase können in diesem Sommer erstmals alle Daimler-Mitarbeiter ihre E-Mails im Urlaub löschen lassen. Beschäftigte des Autobauers sollen so bei ihrer Rückkehr "mit einem sauberen Schreibtisch" starten, erklärte Personalvorstand Wilfried Porth am Mittwoch in Stuttgart: "Es entsteht kein Stau im elektronischen Postfach.

13.08.2014

Viele Unternehmen in Deutschland haben in den vergangenen zehn Jahren ihren Spielraum für höhere Löhne nicht voll genutzt. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) beim Blick auf die Produktionsentwicklung festgestellt.

13.08.2014
Anzeige