Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Grüne Agrarminister fordern Sofortprogramm Milch
Nachrichten Wirtschaft Grüne Agrarminister fordern Sofortprogramm Milch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:25 21.02.2016
Die Minister fordern, dass der Bund mit dem Sofortprogramm auf jede zwei Cent, die eine Molkerei ihren Erzeugern freiwillig zahlt, nochmals zwei Cent drauflegt. Quelle: Carsten Rehder
Anzeige
Mainz

e. Als Konsequenz aus der Krise zahlten die ersten Molkereien den Bauern bereits freiwillig zwei Cent pro Liter Milch, wenn sie nicht mehr ablieferten als bisher.

Die grünen Minister fordern daher, dass der Bund mit dem Sofortprogramm auf jede zwei Cent, die eine Molkerei ihren Erzeugern freiwillig zahlt, nochmals zwei Cent drauflegt. Bauern, die ihre frühere Milchmenge nicht überschreiten, könnten damit pro Liter Milch vier Cent zusätzlich bekommen, erklärten Höfken und Bonde. Dadurch hätten viele Milchviehbetriebe wieder eine Perspektive.

Die Bundesregierung hatte vor einigen Tagen von der EU ein weiteres Notprogramm angemahnt. Die Rolle der Erzeuger müsse gestärkt werden. Zudem sei es nötig, den Export zu unterstützen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesagrarministerium, Peter Bleser (CDU), warf den Grünen-Politikern Populismus vor. Sie drangsalierten seit Jahren die Landwirtschaft mit praxisfernen Forderungen und würden nun vor wichtigen Landtagswahlen Staatshilfe fordern, teilte er in Berlin mit.

Unter anderem wegen dem 2014 eingeführten russischen Importstopp für europäische Agrarprodukte waren zuletzt etliche Erzeuger in der Europäischen Union unter Druck geraten, etwa im Milchsektor und in der Schweinefleischbranche. Die EU hatte im vergangenen Jahr bereits ein Hilfsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro bereitgestellt. Zudem hatte das Ende der Milchquote und der damit verbundenen Mengenregulierung die Preise unter Druck gesetzt.

dpa

Moskau (dpa) - Im Kampf gegen sinkende Ölpreise erwägen Russland und das Ölkartell Opec, die Förderung um 1,3 Millionen Barrel pro Tag zu verringern. Darüber habe er bei seinem Treffen mit den Ölministern aus Saudi-Arabien, Katar und Venezuela Anfang der Woche beraten, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak am Samstag dem Fernsehsender Rossija 1. Nach dem Treffen vom Dienstag war zunächst bekannt geworden, dass die vier großen Ölproduzenten planten, die Produktion auf dem Niveau vom Januar einzufrieren.

21.02.2016

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat erneut die Tarifforderungen seiner Gewerkschaft verteidigt. "Die wirtschaftliche Situation in den Branchen der Metall- und Elektroindustrie ist stabil und die Aussichten für 2016 sind gut", sagte Hofmann der Funke Mediengruppe.

21.02.2016

Mit Zäunen wollen mehrere EU-Staaten den Flüchtlingszustrom stoppen. Transportunternehmer warnen: Schärfere Grenzkontrollen bremsen den internationalen Handel aus. Das habe Folgen für Wirtschaft und Verbraucher.

21.02.2016
Anzeige