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Händler hoffen mit Rabatten auf Aufschwung

Sommerschlussverkauf ab Montag Händler hoffen mit Rabatten auf Aufschwung

Shorts, luftige Röcke und Flipflops – alles muss raus. Am Montag ist offizieller Start des Sommerschlussverkaufs. Während der zweiwöchigen Aktion sollen Rabatte bis zu 70 Prozent die Kunden in die Läden locken. Nach einem verhaltenen Geschäft im Frühsommer hofft der Handel auf ein Umsatzplus. Doch Schnäppchen gibt es inzwischen nahezu das ganze Jahr über.

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Weiß auf rot kündet die Werbung von großzügigen Rabatten.

Quelle: dpa

Potsdam.

Neben Preisnachlässen von bis zu 70 Prozent für Sommer- und Bademode bietet der Handel in diesen Tagen auch in anderen Segmenten großzügige Rabatte. So beteiligen sich auch Möbelhäuser an den Schnäppchenwochen, wie Busch-Petersen ankündigte. „Der freiwillige Schlussverkauf hat sich bei Händlern und Verbrauchern etabliert.“

Jagdinstinkt der Käufer

Im Potsdamer Sterncenter etwa präsentieren die Händler die Saisonendschnäppchen auf eigens eingerichteten Marktständen in der Ladenstraße. „Die besonders aktive Sale-Bewerbung weckt den Jagdinstinkt der Kunden“, ist Centermanager Christian Frauenstein überzeugt. Die Sterncenter-Händler starten allerdings erst am Donnerstag in die zweiwöchige Aktion.

Dicke Prozente auf roten Signalschildern – in vielen Fußgängerzonen und Einkaufstempeln ist das schon seit Wochen das bestimmende Bild. Seit dem Aus des gesetzlich geregelten Sommerschlussverkaufs 2004 startet in etlichen Läden der Abverkauf, bevor die Lager überquellen. Je länger Waren in den Regalen schlummern, desto teurer kommt das die Händler zu stehen. Gute Verkäufer bringen ihre Ladenhüter deshalb lieber früh zu moderaten Nachlässen um die 30 Prozent statt zu spät mit 70 Prozent an Frau und Mann.

Die Zeichen stehen auf Kaufrausch

Angesichts guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stehen die Zeichen eigentlich auf Kaufrausch: Die Binnenkonjunktur brummt dank stabilem Arbeitsmarkt und niedrigen Zinsen. Dennoch beklagen die deutschen Einzelhändler bislang ein durchwachsenes Sommergeschäft. Stefan Hertel, Sprecher des deutschen Handelsverbands HDE: „Der Frühsommer war nicht so schön, selbst im Vergleich zum eigentlich schon schwachen Vorjahr.“ Wenn es nach den Händlern geht, soll sich das spätestens ab Montag ändern.

Von Bastian Pauly

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