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Hafen von Piräus geht an chinesischen Reederei-Konzern

Finanzen Hafen von Piräus geht an chinesischen Reederei-Konzern

Eine Privatisierung hat Athen geschafft: Der größte Teil des Hafens von Piräus geht an die Chinesen. Griechenland hat das Geld bitter nötig. Und bei den meisten anderen geplanten Privatisierungen liegt die Regierung weit hinter dem Zeitplan.

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Der Verkauf des Hafens im Piräus gehört zu den Privatisierungsmaßnahmen, die mit zwischen Athen und den internationalen Geldgebern vereinbart wurden.

Quelle: George Christakis

Athen. Der chinesische Reederei-Konzern COSCO übernimmt die Mehrheit des Hafens im griechischen Piräus. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten Vertreter der Regierung in Athen und der Chef des chinesischen Unternehmens, Xu Lirong, wie Griechenlands Staatsfernsehen ERT berichtete.

"Die Seidenstraße wird damit kürzer", zitierte das Staatsfernsehen den griechischen Staatschef Alexis Tsipras. Das Fernsehen korrigierte frühere Informationen, wonach Tsipras selbst den Vertrag unterzeichnet habe.

Im Zentrum Athens kam es zu Tumulten zwischen Hafenarbeitern und der Polizei. Die Beschäftigten protestierten gegen die Privatisierung und kritisierten auf Transparenten, der Hafen werde "an die schlimmsten Neu-Kapitalisten" verkauft. Die Polizei setzte vorübergehend Tränengas und Blendgranaten ein, um die Demonstranten daran zu hindern, den Regierungssitz zu erreichen, wo der Vertrag unterzeichnet wurde.  

Demnach übernehmen die Chinesen 51 Prozent sofort und verpflichten sich, weitere 16 Prozent spätestens in fünf Jahren zu kaufen. Das wirtschaftlich stark angeschlagene Griechenland erhält für den Anteil von insgesamt 67 Prozent nach Angaben des Privatisierungsfonds Taiped 368,5 Millionen Euro. Zudem verpflichte sich COSCO zu Investitionen von 350 Millionen Euro im Hafen von Piräus. Damit ist eine weitere Privatisierung unter Dach und Dach.

Allerdings sei das angestrebte Ziel Athens, insgesamt 50 Milliarden Euro durch Verkäufe staatlicher Beteiligungen zu erzielen, noch in weiter Ferne, berichteten griechische Medien. Bislang seien nicht mehr als drei Milliarden Euro in die Staatskasse geflossen.

dpa

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