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Hewlett-Packard mit deutlichem Gewinnrückgang

Computer Hewlett-Packard mit deutlichem Gewinnrückgang

Aus dem Computer-Giganten Hewlett-Packard werden bald zwei Unternehmen. Im vergangenen Quartal lief vor allem das Geschäft für den PC- und Druckerbereich schwächer.

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Das Logo der Computerfirma Hewlett Packard.

Quelle: Daniel Naupold/Illustration

Palo Alto. Der Computerriese Hewlett-Packard hat kurz vor der Aufspaltung einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verbucht.

Der Überschuss fiel im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 854 Millionen Dollar (757 Mio Euro), wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Die Erlöse schrumpften in dem Ende Juli abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um acht Prozent auf 25,3 Milliarden Dollar.

HP spaltet sich zum 1. November auf. Das Geschäft mit PCs und Druckern wird von den Dienstleistungen für Unternehmen abgetrennt, um den einzelnen Sparten zu mehr Wachstum zu verhelfen. Im vergangenen Quartal gab es für beide vom Umsatz her in etwa gleich große Bereiche vor allem Rückgänge.

So sank der Umsatz des Geschäft mit Personal Computern und Druckern um 11,5 Prozent auf rund 12,6 Milliarden Dollar. Der insgesamt schwache PC-Markt führte bei HP zu einem Rückgang der Umsätze mit Notebooks und Desktop-Rechnern um 13,4 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis des Bereichs brach um fast 36 Prozent auf 222 Millionen Dollar ein. HP ist der zweitgrößte PC-Anbieter der Welt nach dem chinesischen Konzern Lenovo.

Bei den Druckern fiel der Umsatz zwar um 8,6 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar, das Geschäft brachte aber immer noch einen operativen Gewinn von 910 Millionen Dollar ein. Dadurch verdiente das künftige neue HP-Unternehmen bei PCs und Druckern vor Steuern insgesamt 1,13 Milliarden Dollar - ein Minus von gut 17 Prozent.

Bei Servern und Netzwerktechnik für Unternehmen gab es immerhin ein Umsatzplus von knapp zwei Prozent, bei Dienstleistungen und Software dagegen Rückgänge. Die anstehende Aufspaltung habe die Verkäufe nicht beeinträchtigt, betonte Konzernchefin Meg Whitman. Die Trennung soll mehr als drei Milliarden Dollar an Kosten bringen, sich aber binnen einiger Jahre rechnen.

dpa

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