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Wirtschaft Hochtief erwägt Verkauf seiner Offshore-Sparte
Nachrichten Wirtschaft Hochtief erwägt Verkauf seiner Offshore-Sparte
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11:21 10.11.2013
Drei Generatorgondeln stehen auf einem Schwimmponton des Bauunternehmens Hochtief zum Abtransport in den Offshore-Windpark «Global Tech 1» bereit. Quelle: Ingo Wagner/Archiv
Essen

"Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinerlei Entscheidung", sagte ein Unternehmenssprecher in Essen dazu am Samstag der dpa.

Unter Verweis auf die laufenden Koalitionsverhandlungen sagte er dem Magazin: "Wer die aktuelle Berichterstattung über den künftigen Energiemix in Deutschland verfolgt, stellt fest, dass sich die politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie auf See möglicherweise zugunsten fossiler Energieträger verschlechtern können." Hochtief werde die Ergebnisse aus Berlin abwarten und in Ruhe analysieren.

Wenn Hochtief alle zur Disposition stehenden Sparten verkauft, könnte die Mitarbeiterzahl in Deutschland nach Berechnungen der "Wirtschaftswoche" von rund 10 000 Ende 2012 auf nur noch rund 3000 sinken. Diese Berechnungen seien unseriös, sagte der Unternehmenssprecher der dpa. "Wir gehen derzeit auf Mitarbeiter zu und wollen betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Aber wir haben keine fixe Zahl im Kopf." Das Unternehmen müsse in Europa wettbewerbsfähiger werden.

Erst im September hatte Deutschlands größter Baukonzern den Verkauf seiner Flughafen-Sparte abgeschlossen. Dadurch flossen rund 1,1 Milliarden Euro in die Kassen des Essener Unternehmens, das mehrheitlich dem spanischen Bauriesen ACS gehört.

dpa

Berlin - Der langjährige Chef der amerikanischen Zentralbank, Alan Greenspan, hat sich skeptisch zur Zukunft des Euro geäußert. "Der Euro ist nur mit einer politischen Union zu retten", sagte Greenspan der "Welt am Sonntag".

10.11.2013

Berlin (dpa) - Der scheidende Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat vor gravierenden Nachteilen eines gesetzlichen Mindestlohns gewarnt. "Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn trifft vor allem die Schwächsten auf dem Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose, gering Qualifizierte und junge Menschen, die keine Ausbildung haben", sagte Hundt.

09.11.2013

Die Deutsche Bahn muss möglicherweise einen dreistelligen Millionenbetrag an Nahverkehrsverbünde und private Eisenbahnen zurückzahlen. Die zuständigen Länder fordern einem Medienbericht zufolge insgesamt mehr als 200 Millionen Euro zurück, die sie für die Nutzung von Trassen und Stationen des Unternehmens aus ihrer Sicht zu viel bezahlt haben.

09.11.2013