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Wirtschaft IWF korrigiert erneut Wachstumsprognose für Deutschland
Nachrichten Wirtschaft IWF korrigiert erneut Wachstumsprognose für Deutschland
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08:32 30.06.2016
Container im Hamburger Hafen: Für 2017 senkt der Internationale Währungsfonds (IWF) die Konjunkturprognose für Deutschland leicht nach unten. Quelle: Christian Charisius/Archiv
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Washington/Berlin

Für das Jahr 2017 dagegen senkte der IWF die Konjunkturprognose leicht nach unten auf nunmehr 1,5 Prozent. Allerdings dürften diese Zahlen nicht lange Bestand haben. Denn die Folgen des "Brexit"-Votums der Briten für einen EU-Austritt sind in dem aktuellen IWF-Ausblick noch nicht berücksichtigt.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Referendums in Großbritannien seien in dieser Prognose noch nicht eingearbeitet, betonen die IWF-Experten. Sie verweisen aber auf Abwärtsrisiken - angesichts der unsicheren Weltwirtschaft, alternden Gesellschaft und geringer Fortschritte bei Strukturreformen. Erst im April hatte der IWF seine Januar-Prognose korrigiert und war davon ausgegangen, dass die deutsche Wirtschaft 2016 um 1,5 und 2017 um 1,6 Prozent zulegt.

Nach den bereits im Mai bekanntgewordenen Empfehlungen fordert der IWF von Deutschland Reformen und mehr Investitionen in die Infrastruktur. Schnellere Fortschritte bei Strukturreformen seien wichtig, um das mittelfristige Wachstum in einer rasch alternden Gesellschaft zu erhöhen. Es gebe finanziellen Spielräume innerhalb der Haushalts- und Schuldenregeln, um zusätzliche Investitionen zu tätigen. Erneut verweist der IWF auf die angespannte Lage der Lebensversicherer in Folge der Niedrigzinsen.

dpa

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Wirtschaftsförderer unterstützten 2015 knapp 700 Projekte von Unternehmen, darunter der Laminatproduzent Classen aus Baruth und der Maschinenbauer Schmidt aus dem Barnim, der eine neue hochmoderne Produktionshalle baute. Die Folgen für Brandenburg aus dem „Brexit“ werden indes gelassen gesehen. „Die Fördertöpfe sind prall gefüllt“, sagt der Chef der Landesinvestitionsbank Tillmann Stenger.

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