Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Immer mehr Beschäftigte haben einen Zweitjob
Nachrichten Wirtschaft Immer mehr Beschäftigte haben einen Zweitjob
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:30 09.07.2016
Zeitungszusteller: Rund 2,5 Millionen Arbeitnehmer haben neben ihrer sozialversicherungspflichtigen Stelle einen Nebenjob. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Anzeige
Nürnberg/Essen

Immer mehr Beschäftigte verdienen neben ihrem Hauptberuf mit einem Mini-Job Geld dazu. Bundesweit übten zum 30. Juni 2015 bereits rund 2,5 Millionen Arbeitnehmer neben ihrer sozialversicherungspflichtigen Stelle einen Nebenjob aus - in der Regel auf 450-Euro-Basis.

Das ergibt sich aus einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann, über die zuerst die "Ruhrnachrichten" berichtet hatten.

2004 lag die bundesweite Zahl der Doppel-Jobber nach den Angaben aus Nürnberg noch bei 1,4 Millionen. "Für immer mehr Beschäftigte reicht ihr Einkommen aus einem Job nicht aus, und sie müssen sich mit einem Mini-Job etwas dazu verdienen", erklärte Zimmermann den Zuwachs. Ein Sprecher der Bundesagentur relativierte die Interpretation der Linken-Abgeordneten: "Es ist nicht allein das Geld, es gibt genügend andere Gründe, die für einen Nebenjob sprechen."

Die Linken plädieren für einen deutlich höheren Mindestlohn als die 2015 eingeführten 8,50 Euro pro Stunde, die im nächsten Jahr auf 8,84 Euro steigen sollen. Ihrer Meinung nach sind mindestens 10 Euro erforderlich, um von der Arbeit auch leben zu können.

Der Sprecher der Arbeitsagentur verwies darauf, dass Beschäftigte zunehmend im Hauptjob die Arbeitszeit reduzierten. Dann könne es reizvoll sein, gleichzeitig mit einer anderen Tätigkeit und steuerlich begünstigt in einem Minijob hinzuzuverdienen. Dasselbe gelte für Teilzeitbeschäftigte - häufig Frauen - die eine weitere Tätigkeit annähmen - beispielsweise am Wochenende in der Gastronomie.

dpa

Die Zahl der juristischen Baustellen bei Volkswagen wächst. Und damit das Kostenrisiko. Ermittler wollen das deutsche Ordnungswidrigkeiten-Recht nutzen, um Gewinne aus dem Verkauf manipulierter Dieselautos einzukassieren.

09.07.2016

Die VW-Oberklasse-Tochter Audi will noch in diesem Monat mit einer neuen Strategie und weiteren Service-Leistungen gegen die Konkurrenz antreten.

"Wir entwerfen gerade unsere eigene Strategie und geben ihr den letzten Schliff.

09.07.2016

Elizabeth Holmes stand jahrelang für eine spektakuläre Erfolgsgeschichte: Eine junge Studienabbrecherin, die das Geschäft mit Bluttests umkrempelt. Doch jetzt könnte sie für zwei Jahre aus der Branche verbannt werden.

09.07.2016
Anzeige