Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Keine Streiks bei der Postbank
Nachrichten Wirtschaft Keine Streiks bei der Postbank
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:40 26.10.2017
Im Tarifstreit für die rund 18 000 Beschäftigten hat sich die Postbank mit der Gewerkschaft Verdi geeinigt. Quelle: dpa
Bonn/Berlin

Wie die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag mitteilte, wurde unter anderem ein Kündigungsschutz bis zum 30. Juni 2021 vereinbart.

Außerdem sollen die Gehälter in drei Schritten steigen. Der erste Schritt erfolge rückwirkend zum 1. April 2017 mit einer Erhöhung um 1,7 Prozent. Um weitere 0,9 Prozent sollen die Gehälter von Januar 2018 an steigen. Der dritte Schritt mit einer Erhöhung um 2,3 Prozent ist dann für Januar 2019 vorgesehen. Die Gesamtlaufzeit beträgt 28 Monate, wie es hieß.

„Durch die Einigung in der vierten Verhandlungsrunde wird der monatelange Tarifkonflikt beendet“, teilte Verdi in Berlin mit. Die Verdi-Tarifkommission habe den Mitgliedern empfohlen, das Ergebnis bei der Urabstimmung zu billigen.

Die Gewerkschaft hatte bei der Integration der Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank einen Kündigungsschutz bis Ende 2022 und fünf Prozent mehr Geld gefordert. Die Arbeitgeber hatten zuletzt den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2019 und 2,5 Prozent mehr Geld angeboten. Ver.di hatte dies abgelehnt und mit den Streiks gedroht. Laut Gewerkschaft hatten 97,7 Prozent der Beschäftigten in einer Urabstimmung für einen Arbeitskampf gestimmt.

Von dpa/RND

Beim Knacken von Türschlössern sind Einbrecher nicht zimperlich: Sie drehen Schrauben ins Schloss und ziehen Schließzylinder mit Gewalt heraus – oder setzen gleich den Bohrer an. Die Stiftung Warentest hat nun zwölf Schlösser getestet. Längst nicht alle schnitten dabei gut ab.

25.10.2017

Es ist eine juristische Sonderheit: Indianer-Stämme in den USA sind rechtlich einem Land gleichgestellt. Das machen sich Firmen zunutze, um gegen die IT-Riesen Klagen zu erheben.

25.10.2017

In den Verhandlungen um eine Auffanggesellschaft für bis zu 4000 Mitarbeiter der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin konnten sich die Vertreter aus Bund und Ländern nicht einigen. Die Berliner Beschäftigten hoffen auf eine „kleine Lösung“.

25.10.2017