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Krisentreffen zu Brücken auf neuer ICE-Strecke München-Berlin

Bahn Krisentreffen zu Brücken auf neuer ICE-Strecke München-Berlin

Ein halbes Jahr vor der geplanten Freigabe des neuen ICE-Abschnitts Leipzig-Halle/Erfurt gibt es noch immer keine Zulassung für die Brücken. Vertreter von Eisenbahnbundesamt, Baufirma, Deutscher Bahn und Bundesverkehrsministerium suchen eine Lösung und setzen sich dafür an diesem Donnerstag in Berlin ein weiteres Mal zusammen.

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Die bereits fertiggestellte Unstruttalbrücke bei Karsdorf (Sachsen-Anhalt). Die neue Bahnstrecke soll ab 2017 die Fahrzeit von München nach Berlin auf weniger als vier Stunden senken.

Quelle: Jan Woitas

Berlin. n. Der Gleisabschnitt ist Teil der künftigen Hochgeschwindigkeitsstrecke, die Berlin und München in weniger als vier Stunden statt bisher in sechs Stunden verbinden soll.

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat eine Gleisbett-Konstruktion auf dem rund 20 Kilometer langen Bauabschnitt Saale-Elster-Talbrücke bisher nicht zugelassen. Die Baufirma habe dort beim Gleisunterbau mehrerer Brücken eine "abgespeckte Variante" verbaut, die sich erheblich von herkömmlichen Konstruktionsweisen unterscheide und von anerkannten Regeln der Technik abweiche, teilte das Amt am Mittwoch mit.

Gemeint ist die Schicht zwischen Brücke und Gleis, die sogenannte Feste Fahrbahn. Laut EBA verzichtete die Baufirma darauf, den Beton wie üblich mit Stahlstäben zu versehen, die die Spannungen aufnehmen. Um eine Zulassung zu bekommen, müsse die Baufirma nachweisen, dass dies ebenso sicher ist wie die übliche Bauart.

Ein Bahnsprecher sagte: "Wir gehen davon aus, dass wir die Strecke planmäßig am Jahresende in Betrieb nehmen." Bahnchef Rüdiger Grube hatte erst vor drei Wochen neue ICE-Verbindungen von Erfurt nach Berlin angekündigt. Nach den Plänen der Bahn soll die nächste Teilstrecke - der Neubauabschnitt Erfurt-Nürnberg - 2017 fertig werden und so die schnelle Verbindung Berlin-München ermöglichen.

Nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch) droht das Projekt aber wegen der Brücken in Thüringen finanziell und zeitlich aus dem Ruder zu laufen, weil hier ein Rück- und Neubau drohe. Das Bundesverkehrsministerium verwies auf die laufenden Gespräche. "Das Ergebnis dieser Beratungen ist abzuwarten." Ein Zeitplan wurde nicht genannt. Die Bahn sprach von einem normalen Zulassungsverfahren.

dpa

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