Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Kuka-Chef Reuter: Kuka bleibt ein deutsches Unternehmen

Maschinenbau Kuka-Chef Reuter: Kuka bleibt ein deutsches Unternehmen

Kuka gilt als ein Aushängeschild für Robotertechnik aus Deutschland. Unternehmenschef Reuter will Vorbehalte gegen eine mögliche Übernahme durch chinesische Investoren ausräumen. Er kann sich aber auch eine andere Lösung für sein Unternehmen vorstellen.

Voriger Artikel
Bankgeschäfte laufen nach Panne wieder normal
Nächster Artikel
Langzeitvergleich: Streiks deutscher Arbeitnehmer nehmen zu

Reuter betonte: «Kuka ist eine deutsche Firma und wir bleiben eine deutsche Firma.»

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Berlin. Kuka-Chef Till Reuter versucht Bedenken gegen die mögliche Übernahme des Roboterherstellers durch chinesische Investoren zu zerstreuen. Gleichzeitig zeigt er sich offen für alternative Offerten.

Wenn sich neue Optionen ergeben sollten, werde Kuka diese genauso ergebnisoffen prüfen wie das Angebot von Midea, sagte der Manager der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wir sind mit allen Stakeholdern, also der Bundes- und Landesregierung, unseren Kunden, Aktionären und Arbeitgebervertretern in gutem Kontakt."

Reuter betonte: "Kuka ist eine deutsche Firma und wir bleiben eine deutsche Firma." Datensicherheit sei für den Roboterbauer ein wichtiges Thema. "Die Daten unserer Kunden bekommt niemand, unabhängig von der Aktionärsstruktur." China sei für sein Unternehmen enorm wichtig. "China ist entscheidend, weil es bereits heute der größte Robotermarkt ist. Wir machen dort genauso vertrauensvoll Geschäfte wie in anderen Ländern."

Der chinesische Klimaanlagen- und Hausgeräte-Hersteller Midea will das Augsburger Unternehmen übernehmen. Midea ist bereits an Kuka beteiligt.

Die Bundesregierung sieht eine Verlagerung wichtiger Technologien ins Ausland generell kritisch. Ein Sprecher von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte am Freitag gesagt, die Bundesregierung greife nicht aktiv in unternehmerische Entscheidungen ein. Es sei aber klar, dass die Regierung aufmerksam beobachte, wenn es gezielte Beteiligungs- oder Übernahmeangebote für wichtige deutsche Know-how-Träger der Industrie gebe.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 13.158,50 +0,42%
TecDAX 2.544,00 +0,47%
EUR/USD 1,1750 -0,04%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

E.ON 9,38 +1,95%
BAYER 106,50 +1,45%
DT. BANK 16,52 +1,34%
RWE ST 16,92 -1,95%
Henkel VZ 111,67 -0,50%
DT. TELEKOM 15,09 -0,44%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 283,34%
Commodity Capital AF 228,66%
Stabilitas PACIFIC AF 132,06%
BlackRock Global F AF 104,11%
SEB Fund 2 SEB Rus AF 103,43%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Begleitetes Fahren schon ab 16 statt 17 – eine gute Idee?