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Nachrichten Wirtschaft Länder stimmen Verkauf der HSH Nordbank zu
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12:07 28.02.2018
Die HSH Nordbank wird nach der Zustimmung von Hamburg und Schleswig-Holstein verkauft. Quelle: imago stock&people
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Kiel

Vor einem Großaufgebot an nationalen und internationalen Medienvertretern wollen Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und sein Hamburger Kollege Olaf Scholz (SPD) ab 12 Uhr im Kieler Landeshaus die Einzelheiten des Vertrages erläutern.

Dem Vernehmen nach wurde ein Verkaufspreis von rund einer Milliarde Euro vereinbart. Knapp die Hälfte davon steht Schleswig-Holstein zu. Allerdings hatte das Land gemeinsam mit Hamburg 2009 eine Zehn-Milliarden-Garantie für HSH-Schrottpapiere gegeben. Von ihr sind bisher vier Milliarden Euro verbraucht. Dem Vernehmen nach sollen die HSH-Käufer die Restgarantie von rund sechs Milliarden Euro zeitnah in Anspruch nehmen dürfen. Dafür sollen die Länder weitere 100 Millionen Euro erhalten.

Ländern entsteht ein Schaden von 4,5 Mrd. Euro

Unter dem Strich dürfte Schleswig-Holstein damit durch die HSH-Nordbank ein Schaden von mindestens 4,5 Milliarden Euro entstehen. Darüber hinaus drohen weitere Verluste von bis zu knapp zwei Milliarden Euro.

Die ländereigene HSH Nordbank war im Zuge der Bankenkrise 2008 ins Schlingern geraten und konnte nur durch milliardenschwere Unterstützung von Schleswig-Holstein und Hamburg gerettet werden.

Von RND/KN

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