Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Lebensmittel-Kartellstrafen: Eine Milliarde Euro in zehn Jahren
Nachrichten Wirtschaft Lebensmittel-Kartellstrafen: Eine Milliarde Euro in zehn Jahren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:00 01.06.2014
Illegale Preisabsprachen zulasten der Verbraucher richteten sich unter anderem gegen Hersteller von Kaffee, Schokolade, Bier, Zucker und Mehl. Quelle: Peter Kneffel
Bonn/Hamburg

Die entsprechenden Verfahren wegen illegaler Preisabsprachen zulasten der Verbraucher richteten sich unter anderem gegen Hersteller von Kaffee, Schokolade, Bier, Zucker und Mehl. Das Magazin beruft sich dabei auf eine Anfrage der Grünen an die Bundesregierung.

Deren Vize-Fraktionschefin Bärbel Höhn kritisierte, dass die Einkünfte aus den Strafverfahren der Wettbewerbshüter nicht in einen besseren Verbraucherschutz oder zurück an die Kunden fließen: "Aktuell zahlen die Verbraucher zwar die überhöhten Preise, über die Bußgelder freut sich aber einzig der Finanzminister." Derzeit nimmt die Bonner Behörde Fleisch- und Wurstwarenproduzenten unter die Lupe.

Insgesamt steuert das Bundeskartellamt in diesem Jahr auf einen Bußgeldrekord zu. 2014 seien bereits Strafen im Umfang von 635 Millionen Euro ausgesprochen worden, hatte Behördenchef Andreas Mundt Anfang der Woche in Düsseldorf berichtet.

Bisher galt das Einzeljahr 2003 mit einer Strafe von rund 660 Millionen Euro gegen Firmen aus der Zementindustrie als Rekordjahr. Davon wurden aber nur gut 400 Millionen Euro rechtskräftig. Die laufenden Prüfungen bei Herstellern von Wurstwaren sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. Zuletzt hatte es auch Verfahren gegen Schienenhersteller, Unternehmen der Mühlenindustrie sowie Süßwaren-, Haushaltsgeschirr- und Drogerieartikel-Produzenten gegeben.

dpa

Viele private Gaskunden erhalten einem "Spiegel"-Bericht zufolge in diesen Tagen Erstattungen für zu hohe Abrechnungen. Zum Teil soll es sich dabei sogar um Rückzahlungen in vierstelliger Höhe handeln, wie das Nachrichtenmagazin schreibt.

01.06.2014

Der Deutsche Bauernverband will sich dafür einsetzen, dass die Verbraucher realistischere Vorstellungen von der Landwirtschaft bekommen. "Die Wirklichkeit ist, wie überall, nicht so bilderbuchmäßig und romantisch wie in manchen Werbefilmen", sagte Vizepräsident Werner Schwarz der Nachrichtenagentur dpa.

01.06.2014

Die Stralsunder Volkswerft gehört seit Sonntag zur Nordic-Yards-Gruppe des russischen Unternehmers Witali Jussufow. Damit besitzt der 34-Jährige nun drei der vier größten Schiffbaubetriebe in Mecklenburg-Vorpommern.

01.06.2014