Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° bedeckt

Navigation:
Lufthansa-Schlichtung ohne Ergebnis

Tarife Lufthansa-Schlichtung ohne Ergebnis

Bei der Lufthansa ist der nächste Streik ein Stück näher gerückt. Am Samstag ging in Frankfurt die Schlichtung im Tarifkonflikt der Flugbegleiter ohne Ergebnis zu Ende, wie das Unternehmen und die Kabinengewerkschaft Ufo übereinstimmend mitteilten.

Voriger Artikel
Bauern-Präsident: Mehr Tierschutz nicht ohne höhere Preise zu haben
Nächster Artikel
Studie: Braunkohle behindert Klimaziele nicht

Im Tarifkonflikt der Lufthansa geht es um Versorgungssysteme für rund 19000 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen. Foto: Inga Kjer

Frankfurt/Main. Statt ein substantiellen Schlichterspruch abzugeben, appellierten die beiden Vermittler Herta Däubler-Gmelin und Friedrich Merz lediglich an die Tarifparteien, ihre Verhandlungen zur Reform der Versorgungssysteme für rund 19000 Flugbegleiter der Lufthansa unverzüglich wieder aufzunehmen.

Dies lehnte die Gewerkschaft, die bereits einseitig das Ende der Schlichtung in Gang gesetzt hatte, scharf ab. "Der Versuch einer friedlichen Einigung zur Alters- und Übergangsversorgung der Kabinenmitarbeiter der Lufthansa ist damit gescheitert", erklärte der Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies. Lufthansa halte frühere Vereinbarungen nicht ein "und sprengt mit Ansage den gesamten Prozess". Lufthansa provoziere so einen weiteren Arbeitskampf.

Über ihr weiteres Vorgehen will Ufo am kommenden Montag (22. Juni) informieren. Ufo ist nach eigenen Angaben streikbereit, weil eine Urabstimmung der Mitglieder zu einem möglichen Arbeitskampf bereits stattgefunden hat. Mit der parallelen Schlichtung zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat der Kabinenkonflikt nichts zu tun.

Zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den schwierigen Fragen von Übergangs- und Altersrenten war es in der Schlichtung gar nicht erst gekommen. Ufo hatte dem Unternehmen vorgeworfen, das Angebot noch verschlechtert zu haben und daher einen vorzeitigen Schlichterspruch verlangt. Die Lufthansa begrüßte hingegen den Vorschlag der Schlichter für weitere Gespräche.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.173,50 -0,05%
TecDAX 1.733,50 +0,03%
EUR/USD 1,0616 +0,03%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. POST 30,35 +0,94%
LUFTHANSA 12,88 +0,54%
Henkel VZ 107,87 +0,50%
HEID. CEMENT 87,58 -0,88%
VOLKSWAGEN VZ 127,30 -0,62%
DT. BANK 17,88 -0,22%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 165,03%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 111,00%
Polar Capital Fund AF 103,34%
Fidelity Funds Glo AF 92,98%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?