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Nachrichten Wirtschaft Lufthansa kündigt Verträge mit Laudamotion
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19:06 13.07.2018
Die Lufthansa begründete ihren Schritt damit, dass Laudamotion den Zahlungsverpflichtungen „zum wiederholten Male nicht wie vereinbart nachgekommen“ sei. (Symbolbild) Quelle: dpa
Köln/Wien

Die neun Flugzeuge bilden fast der Hälfte der Flotte des österreichischen Ferienfliegers, der im Frühjahr die Nachfolge der früheren Air-Berlin-Tochter Niki angetreten hatte. Laudamotion sei ihren Zahlungsverpflichtungen „zum wiederholten Male nicht wie vereinbart nachgekommen“, begründete die Lufthansa am Freitag den Schritt.

Die deutsche Airline kann die Maschinen nach eigenen Angaben bei seiner Billigmarke Eurowings gut gebrauchen. Noch habe die Kündigung der Verträge mit Laudamotion aber nicht gegriffen. Dazu stehe bereits ein Gerichtstermin an, sagte ein Sprecher. Bei Laudamotion am Flughafen Wien war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Laudamotion nach zweiter Pleite an Ryanair verkauft

Die EU-Kommission hatte am Donnerstag zugestimmt, dass Europas größter Billigflieger Ryanair drei Viertel der Anteile an Laudamotion übernimmt. Der österreichische Ex-Rennfahrer und Luftfahrtunternehmer Niki Lauda hatte nach den Pleiten von Air Berlin und Niki die einst von ihm gegründete Niki übernommen und unter dem Namen Laudamotion im März neu an den Start gebracht. Wenig später holte er Ryanair als neuen Anteilseigner ins Boot.

Ryanair warf der Lufthansa am Donnerstag vor, fällige Zahlungen von 1,5 Millionen Euro an Laudamotion verzögert zu haben. Die Kündigung der Mietverträge für neun Flugzeuge nannte Ryanair einen weiteren Versuch der Lufthansa, Laudamotion „zu destabilisieren und zu schädigen“. So hätten die Deutschen auch nicht alle zugesagten Flugzeuge zu Verfügung gestellt. Die Lufthansa wies die Vorwürfe zurück. Die Behauptungen entbehrten jeder Grundlage, erklärte die Fluggesellschaft.

Von RND/dpa

Die Kohlekommission, in der auch die Zukunft der Lausitz verhandelt wird, kam am Freitag zum ersten Arbeitstreffen zusammen. Umweltverbände warnten vor Tricksereien mit Arbeitsplatzzahlen.

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