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Lufthansa und Gewerkschaft Ufo verlängern Verhandlungen

Tarife Lufthansa und Gewerkschaft Ufo verlängern Verhandlungen

Im Tarifstreit für das Kabinenpersonal bei der Lufthansa verlängern die Fluggesellschaft und die Gewerkschaft Ufo ihre Verhandlungen bis zum 1. November. Das teilten beide Seiten mit.

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Im Dauerstreit zwischen Lufthansa und Flugbegleitern geben sich beide Seiten mehr Zeit.

Quelle: Sven Hoppe/Archiv

Frankfurt/Main. Ursprünglich sollte für die etwa 19 000 Flugbegleiter bei der Konzernmutter in Deutschland bereits bis zum 1. September eine Lösung gefunden werden.

Ufo bekräftigte ihre Streikbereitschaft, sollten die Gespräche erneut ins Stocken geraten: "Die Weiterführung von Verhandlungen bedeutet keine formelle Friedenspflicht oder eine Vorfestlegung der Ufo", heißt es in einem Schreiben von Ufo-Chef Nicoley Baublies an die Mitglieder der Gewerkschaft.

Bei der Konzernmutter wird über die Vergütung der Flugbegleiter sowie deren Alters- und Übergangsversorgung verhandelt. Zudem geht es um die Zukunft der Arbeitsplätze bei den Lufthansa-Töchtern Germanwings, Eurowings und Cityline im Zuge des Konzernumbaus.

Lufthansa und die Gewerkschaft verständigten sich darauf, einen externen, unabhängigen Wirtschaftsprüfer zu den Gesprächen hinzuzuziehen, der Kosten und Einsparpotenziale von Angeboten und Forderungen bewerten soll. Auch eine Moderation der Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich.

"Die Verhandlungen und das von Ufo vorgeschlagene Paket sind sehr umfangreich und bei einigen Themen sind wir inhaltlich noch deutlich auseinander. Bei anderen Punkten haben wir bereits gute Grundlagen für weitere Verhandlungen gefunden", erklärte Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens in einer Mitteilung des Unternehmens. "Aber wir haben den ernsthaften Willen, Einigungen zu erreichen - im Sinne unserer Kunden, unserer Mitarbeiter und des gesamten Unternehmens."

Ufo-Chef Baublies betonte: "Nach dem vielen Hin und Her wollen und brauchen wir alle ein Ende der Hängepartie. Die Nerven liegen blank, aus verschiedenen Gründen geht es so nicht weiter."

dpa

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