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Markenwert-Experten: Diesel-Skandal trifft VW hart

Auto Markenwert-Experten: Diesel-Skandal trifft VW hart

Die jährliche Markenwert-Rangliste von Interbrand ist gerade noch rechtzeitig fertiggeworden, um die Folgen der Diesel-Affäre bei VW zu berücksichtigen. Zumindest für die Hauptmarke sieht es nicht schön aus.

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Blick auf den 2.0 l TDI Dieselmotor vom Typ EA189.

Quelle: Julian Stratenschulte

New York. Der Abgas-Skandal hat dem Markenwert von Volkswagen in Berechnungen der Unternehmensberatung Interbrand massiv geschadet.

In der jährlichen Rangliste der wertvollsten Marken sank der von Interbrand ermittelte Wert für Europas größten Autobauer um neun Prozent auf gut 12,45 Milliarden Dollar (11,1 Mrd Euro). Vor Bekanntwerden der Tricks bei Diesel-Abgasen sei man noch von einem Zuwachs von zehn Prozent ausgegangen, teilte Interbrand mit. Im Ranking rutschte Volkswagen dadurch vom 31. auf den 35. Platz ab.

Bei der ebenfalls betroffenen Konzernmarke Audi sehen die Experten immer noch ein Plus beim Markenwert von fünf Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar, wodurch sie sich um einen Platz auf den 44. Rang verbessert.

Dabei bleiben zwei Autobauer laut Interbrand die wertvollsten Marken aus Deutschland: BMW behielt den 11. Platz mit 37,2 Milliarden Dollar. Zudem schaffte es die Tochtermarke Mini erstmals in die Top 100 auf dem 98. Platz. Mercedes-Benz wurde vom Online-Händler Amazon aus der Top 10 verdrängt und landete auf Rang 12 mit 36,7 Milliarden Dollar. Weitere Marken aus Deutschland sind SAP auf Platz 26, Siemens auf dem 53. Rang, direkt gefolgt von der Allianz sowie Porsche auf 56 und Adidas auf 62.

Interbrand berechnet den Markenwert auf Basis von Geschäftszahlen, der Wirkung der Marke auf die Kunden sowie einer Einschätzung der Fähigkeit, in der Zukunft Gewinne zu sichern.

Apple baute an der Spitze des Rankings mit einem Sprung von 43 Prozent auf knapp 170,3 Milliarden Dollar den Abstand noch weiter aus. Google als Nummer zwei rückte um zwölf Prozent auf 120,3 Milliarden Dollar vor. Insgesamt blieb die bisherige Top 10 bis auf Neuankömmling Amazon unter sich. Coca-Cola - jahrelang die Spitzenmarke - steht weiter auf Platz 3 mit einem Abschlag von vier Prozent auf 78,4 Milliarden Dollar. Microsoft verdrängte IBM vom vierten Platz. Toyota rückte vom 8. auf den 6. Rang vor und Samsung blieb auf Platz 7.

Facebook verbuchte mit 54 Prozent den höchsten Zuwachs und landete mit gut 22 Milliarden Dollar auf Platz 23 (Vorjahr: 29). Lego ist der höchste Neueinsteigert auf Rang 82.

dpa

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