Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Mehrwegverpackungen sollen besser erkennbar werden
Nachrichten Wirtschaft Mehrwegverpackungen sollen besser erkennbar werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:28 25.05.2014
Umweltministerin Hendricks will Einwegflaschen und Getränkedosen zurückdrängen. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Düsseldorf

Das Ziel ist es, Einwegflaschen und Getränkedosen zurückzudrängen.

"Wir wollen Mehrwegflaschen über eine Kennzeichnung am Supermarktregal sichtbarer machen", sagte Hendricks der "Wirtschaftswoche" und fügte hinzu: "Dann wäre für die Verbraucher leichter erkennbar, welche Getränke in Einweg- und welche in Mehrwegverpackungen stecken."

Der Umweltvorteil von Mehrweg sei klar erwiesen. "Trotzdem versuchen Teile der Getränkeindustrie und Discounter, Mehrweg mit Dumpingpreisen für Einweg zu verdrängen", so die Ministerin weiter. Deshalb wolle sie einen bereits von ihrem Amtsvorgänger Peter Altmaier (CDU) angeregten Plan umsetzen.

Vor einem Jahr war eine bessere Kennzeichnung von Pfand- und Einweggetränken wegen unterschiedlicher Auffassungen im Bundesrat vorerst gescheitert. Der Verordnungsentwurf Altmaiers hatte eine deutliche Kennzeichnung in den Regalen vorgesehen. Bürger sollten auf Hinweistafeln in Supermärkten und Discountern besser informiert werden, ob sie Wegwerf- oder Mehrwegflaschen kaufen.

Die Quote von Mehrwegflaschen und ökologisch vorteilhaften Verpackungen war von 70 auf nur noch 50 Prozent gesunken. Ein Grund: die starke Zunahme des Getränkeverkaufs in Einwegplastikflaschen in Discountern.

Diese werden zwar wegen des 25-Cent-Pfands meist zurückgebracht und recycelt. Doch Mehrwegflaschen werden bis zu 50 Mal befüllt, was weniger Energie verbraucht und weniger Abfälle verursacht.

Der Umweltausschuss des Bundesrats hatte für eine weitergehende Regelung mit einer klaren Kennzeichnung auf den Verpackungen selbst plädiert - der Wirtschaftsausschuss für eine Ablehnung des Vorschlags.

dpa

Der Streit um das angekündigte Ende der Autoproduktion im Opel-Werk Bochum wird vor Gericht fortgesetzt. Das Landgericht Darmstadt befasst sich am Dienstag mit der Klage des Bochumer Betriebsratschefs Rainer Einenkel gegen den Autobauer.

25.05.2014

Nach der Affäre um den Autopreis "Gelber Engel" wird für den ADAC die Frage nach seinem Vereinsstatus zur Geduldsprobe. Die Überprüfung am Amtsgericht München laufe noch, sagte Gerichtspräsident Gerhard Zierl.

24.05.2014

Die Deutsche Post strebt eine Führungsrolle im internationalen Online-Handel an. "Wir wollen auf globaler Ebene der führende Anbieter für eCommerce-Logistik auf den attraktivsten Handelsrouten werden", sagte Vorstandschef Frank Appel der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".

24.05.2014