Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Merkel will mehr Gründergeist in Deutschland
Nachrichten Wirtschaft Merkel will mehr Gründergeist in Deutschland
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:30 04.09.2015
Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht das Zentrum für Innovation und Gründung in Garching (Bayern) an der Technischen Universität München (UnternehmerTUM). Frederik Brantner (l) und Lukas Zanger von der Firma Magazino zeigen ihr einen Logistik-Roboter. Das Zentrum begleitet Start-ups und bereits etablierte Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Quelle: Sven Hoppe
Anzeige
Garching/Buch am Erlbach

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Versäumnisse bei der Förderung von Unternehmensgründern eingeräumt. "Wir sind nicht immer so schnell, wie wir sein müssten", sagte sie in Garching bei München.

"Wir haben vielleicht manchmal noch zu sehr die Idee, dass der gewachsene und sehr breite deutsche Mittelstand doch auch irgendwie alleine entstanden ist, und verkennen, wie wichtig heute staatliche Förderprogramme, politische Rahmenbedingungen und Beratung sind."

Deutschland müsse sich in Sachen Innovationsmöglichkeiten an den USA, an Israel und auch China orientieren, sagte Merkel beim Besuch des Gründungszentrums "UnternehmerTUM" der Technischen Universität München (TUM). Dort traf sie sich mit Vertretern von Technologie-Unternehmen und diskutierte mit ihnen über Chancen und Herausforderungen für Start-ups in Deutschland. Zwei junge Unternehmer zeigten der Kanzlerin einen Roboter, der gezielt kleine Gegenstände wie Bücher aus dem Regal nehmen kann.

Zuvor hatte Merkel beim Besuch eines sogenannten "MINT"-Projektes in der Grund- und Mittelschule im niederbayerischen Buch am Erlbach das Engagement von Schülern gelobt, die sich in ihrer Freizeit in technisch-naturwissenschaftlichen Projekten engagieren. "MINT" steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. "Es geht darum, Kinder durch Lernen, durch Selbermachen heranzuführen an mathematisch-ingenieurwissenschaftliche Technologien", sagte die studierte Physikerin und Schirmherrin für "MINT"-Projekte an Schulen.

Merkel ermunterte besonders Mädchen zum Mitmachen. "Die Mädchen stellen sich sicherlich auch nicht dümmer an als die Jungs", sagte sie im Gespräch mit jungen Schülerinnen und Schülern. Ein Junge verabschiedete Merkel mit dem Ruf "Servus, Angie".

dpa

Auch wenn die Absatzflaute in China den Autobauern zu schaffen macht - auf der IAA will die Branche zeigen, dass sie sich trotz fortwährender konjunktureller Rückschläge selbst neu erfinden kann.

04.09.2015

Für das Weihnachtsgeschäft verdoppelt Amazon die Belegschaften in seinen Verteilzentren. Die Aushilfen müssen voraussichtlich Lücken schließen, die durch Streik der Stammmannschaft entstehen.

04.09.2015

Im vergangenen Monat wurden 173 000 neue Jobs geschaffen, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das sei weniger als erwartet, dürfte aber dennoch eine Zinswende der Notenbank Fed im September wahrscheinlicher machen, kommentierte die "New York Times" die neuen Zahlen.

04.09.2015
Anzeige