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Metro profitiert vom frühen Ostergeschäft

Handel Metro profitiert vom frühen Ostergeschäft

Der schwache Rubel belastet Metro weiter. Doch die Konsumfreude der Verbraucher gleicht das aus.

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Metro Cash & Carry in Dortmund: Der Düsseldorfer Metro-Konzern konnte die Erlöse zwischen Januar und März um 0,6 Prozent steigern.

Quelle: Ina Fassbender

Düsseldorf. Das frühe Ostergeschäft hat den Handelskonzern Metro im zweiten Quartal beflügelt. Zwar ging der Umsatz zwischen Januar und März wegen Unternehmensverkäufen und des schwachen Rubels um 0,9 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro zurück, wie Metro mitteilte.

Auf gleicher Fläche stiegen die Erlöse hingegen um 0,6 Prozent. Wachsen konnte vor allem die Elektroniktochter Media Saturn. Die Aktie legte im frühen Handel um zwei Prozent zu und rückte damit an die Spitze des MDax der mittelgroßen Unternehmen.

Die Düsseldorfer hatten Ende März die Trennung des Lebensmittelhandels von der Unterhaltungselektronik angekündigt. Noch sind es reine Planspiele. Sollte die Metro-Führung aber Nägel mit Köpfen machen, dann könnten Mitte nächsten Jahres zwei unabhängige, börsennotierte Gesellschaften entstehen - mit Metro Cash & Carry und Real auf der einen und Media-Saturn auf der anderen Seite.

Das um Sondereffekte bereinigte operativen Ergebnis fiel überraschend positiv aus. Nach einem Verlust von 24 Millionen Euro im Vorjahr erzielte der Konzern hier nun einen Gewinn von 11 Millionen Euro. Kosteneinsparungen, bessere Einkaufskonditionen und höhere Vergütungen durch Lieferanten trugen dazu bei.

Unter dem Strich stand ein Minus von 65 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Fehlbetrag wegen hoher Wertberichtigungen bei der Supermarkttochter Real allerdings 394 Millionen Euro betragen. Das zweite Quartal spielt im Jahresverlauf eine untergeordnete Rolle, das meiste Geschäft wird bei der Metro rund um Weihnachten gemacht.

dpa

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