Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Millionenschulden: Lufthansa stoppt Flüge nach Venezuela
Nachrichten Wirtschaft Millionenschulden: Lufthansa stoppt Flüge nach Venezuela
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:23 16.06.2016
Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Venezuela stoppt die Lufthansa ihre Flüge dorthin. Quelle: Frank Rumpenhorst
Anzeige
Caracas

Die Fluggesellschaft fliegt seit 1971 das südamerikanische Land an. 

Der Staat bietet den Fluggesellschaften in der Regel nur einen sehr schlechten Wechselkurs an, der zu hohen Verlusten bei den in der Landeswährung Bolívar verkauften Tickets führt. Die Spanne reicht von einem offiziellen Kurs von zehn Bolívares für einen Dollar bis hin zu rund 1000 Bolívares auf dem Schwarzmarkt.

Durch die höchste Inflation der Welt verliert der Bolívar rasant an Wert, was durch das staatliche Wechselkursregime die Einnahmen der Airlines dramatisch mindert. Die Lufthansa-Außenstände in Venezuela lägen im dreistelligen Millionenbereich, sagte der Sprecher. "Insgesamt ist die Nachfrage für internationale Flugreisen nach Caracas in 2015 sowie im ersten Quartal 2016 nochmal gegenüber Vorjahr gesunken. Zuvor hatten bereits mehrere andere Airlines ihre Flüge eingestellt. Das Land mit den größten Ölreserven der Welt leidet unter einer enormen Versorgungskrise.

"Trotz der vorübergehenden Einstellung der Flüge nach Caracas wird Lufthansa dank ihrer Partner Avianca und Copa Airlines weiterhin Venezuela (...) anbinden", betonte das Unternehmen. So gebe es von Kolumbien und Panama aus Weiterflüge nach Caracas.

dpa

„Unfähigkeit, Arroganz und Uneinsichtigkeit“: Der Abschlussbericht zum BER-Debakel handelt von Erpressung, Lüge und Realitätsverlust. Auf 1270 Seiten listet das Werk Verfehlungen auf, stellt manchen Akteuren aber auch einen Persilschein aus. Und es dokumentiert eine Lüge. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick.

16.06.2016

Die Euro-Finanzminister wollen heute die nächste Hilfszahlung von 7,5 Milliarden Euro an das pleitebedrohte Griechenland auf den Weg bringen. Sie werden sich zunächst beim Euro-Rettungsschirm ESM treffen - diese Einrichtung der 19 Eurostaaten hilft Länder in akuter Finanznot.

16.06.2016

Eine Überraschung war die Entscheidung nicht: Die Federal Reserve dreht vorerst nicht an der Zinsschraube. Zu schwach sind die Konjunkturdaten aus dem Inland. Zu groß sind die Unsicherheiten, die unter anderem durch einen möglichen "Brexit" drohen.

15.06.2016
Anzeige