Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Moody's droht Großbritannien nach Brexit mit Herabstufung

Finanzen Moody's droht Großbritannien nach Brexit mit Herabstufung

Die Briten haben den Weg aus der EU gewählt. Die großen Rating-Agenturen senken dafür den Daumen.

Voriger Artikel
Bauern fürchten weitere Einbußen: "Wende nicht in Sicht"
Nächster Artikel
Forscher: Beim Brexit verlieren alle, besonders die Briten

Moody's droht Großbritannien mit einer Herabstufung: Der Ausblick für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes wurde von «stabil» auf «negativ» gesenkt.

Quelle: Andrew Gombert

London. Die US-Ratingagentur Moody's droht Großbritannien nach dem Votum für einen EU-Austritt mit einer Herabstufung. Der Ausblick für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes sei von "stabil" auf "negativ" gekappt worden, teilte die Agentur am Freitagabend mit.

Das Rating blieb mit "AA1" aber zunächst unverändert. Es liegt eine Stufe unter der Topnote. Die Briten hatten am Donnerstag mehrheitlich für den Brexit, den Austritt aus der Europäischen Union (EU), gestimmt. Die Agentur bestätigte am Freitag das Top-Rating der EU mit "AAA" und einem stabilen Ausblick.

Moody's rechnet mit negativen Effekten des Brexit-Votums auf das Wirtschaftswachstum von Großbritannien. Die erhöhte Unsicherheit dürfte zu geringeren Ausgaben und Investitionen und damit zu einem geringeren Wachstum führen. Entsprechend kappten die Experten ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum des Landes im laufenden und kommenden Jahr.

Die zweite große US-Ratingagentur Standard & Poor's hatte zuletzt bereits signalisiert, dass Großbritannien im Falle eines EU-Austritts die Bestnote für seine Kreditwürdigkeit entzogen werden dürfte.

"Wenn Großbritannien sich im EU-Referendum am Donnerstag für einen Brexit entscheiden sollte, dann wäre das "AAA"-Kreditrating fällig und würde innerhalb kurzer Zeit danach zurückgestuft werden", sagte Moritz Kraemer, Managing Director und Global Chief Rating Officer Sovereign Ratings bei S&P, der "Bild"-Zeitung am Donnerstag.

Als Grund habe Kraemer angeführt, dass die politische Situation im Land bei einem Brexit weniger vorhersehbar und rational wäre, auch weil es keinen wirklichen Plan für die Zeit nach einem Brexit gebe.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.703,50 +1,81%
TecDAX 1.702,00 +0,92%
EUR/USD 1,0723 +1,78%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,27 +3,70%
THYSSENKRUPP 21,98 +3,40%
BMW ST 82,40 +3,39%
LINDE 156,10 -0,08%
Henkel VZ 107,03 +0,42%
E.ON 6,13 +0,59%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?