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Wirtschaft Motorola gibt Fabrik in Texas nach einem Jahr auf
Nachrichten Wirtschaft Motorola gibt Fabrik in Texas nach einem Jahr auf
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09:49 31.05.2014
Die Fabrik, die jetzt schon wieder schließt, war von Motorola und Google vor einem Jahr als ein Leuchtturm-Projekt zur Rückkehr nach Asien abgewanderter Elektronik-Produktion in die USA gefeiert worden. Quelle: Larry W. Smith
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New York

Das Werk beschäftigt demnach noch rund 700 Mitarbeiter. Motorola gehört derzeit noch zu Google und wird gerade an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkauft. Die Entscheidung, das Werk in Texas zu schließen, sei unabhängig davon getroffen worden, sagte Osterloh.

Die Fabrik war von Motorola und Google vor einem Jahr als ein Leuchtturm-Projekt zur Rückkehr nach Asien abgewanderter Elektronik-Produktion in die USA gefeiert worden. In dem früheren Nokia-Werk in Fort Worth wird das Smartphone Moto X montiert, das Kunden mit der Möglichkeit einer individuellen Anpassung zum Beispiel durch unterschiedliche Gehäuse-Rückseiten überzeugen sollte. Es verkaufte sich jedoch nicht so gut wie gedacht, so dass sich die Montage in den USA nicht rentierte, räumte der für die Produktionskette zuständige Motorola-Manager Mark Randall ein.

Auf dem Höhepunkt Ende 2013 hätten in dem Werk rund 3800 Menschen gearbeitet, hieß es. Es solle zum Jahresende schließen.

dpa

Die deutschen Aktienindizes haben am Freitag im Späthandel wieder etwas nachgegeben. Der L-Dax schloss bei 9938,55 Punkten. Im Xetra-Hauptgeschäft war es für den Leitindex noch um 0,04 Prozent auf 9943,27 Punkte bergauf gegangen.

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Die Fraport AG zeigt sich unbeeindruckt von Bürgerprotesten: Der Betreiber hält an seinen umstrittenen Ausbauplänen für den Frankfurter Flughafen fest. "Wir werden den Bau des Terminals 3 weiterplanen", sagte Vorstandschef Stefan Schulte bei der Hauptversammlung in Frankfurt.

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Siemens-Chef Joe Kaeser hat Berichten widersprochen, der Konzern plane den Abbau von weltweit rund 11 600 Arbeitsplätzen. "Die Meldungen sind so nicht richtig beziehungsweise völlig falsch ausgelegt", schrieb der Manager in einer Mail an Siemens-Mitarbeiter in Deutschland, die der dpa vorliegt.

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