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Wirtschaft Munich Re erwartet kein schnelles Ende des Preiskampfs
Nachrichten Wirtschaft Munich Re erwartet kein schnelles Ende des Preiskampfs
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15:59 11.09.2016
Die Preise im Rückversicherungsgeschäft sind seit 2013 im Sinkflug. Quelle: Sven Hoppe/Archiv
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Die dicken Kapitalpolster der Rückversicherer, die anhaltenden Niedrigzinsen und der Zustrom branchenfremder Investoren prägten den Wettbewerb.

Immerhin habe sich der Preisverfall im Standardgeschäft in den kleineren Verhandlungsrunden seit Jahresbeginn abgeschwächt, hieß es. Die Munich Re versucht wie andere Unternehmen der Branche mit dem Verzicht auf unrentable Verträge und der Suche nach neuen Geschäftsfeldern gegenzusteuern. So wollen die Münchner das Geschäft mit der Cyberversicherung gegen Hackerattacken und Datenlecks ausbauen. Bis Ende 2020 dürfte das weltweite Cyber-Prämienvolumen von heute 3 Milliarden auf dann 8 bis 10 Milliarden US-Dollar wachsen, schätzt der Vorstand.

Die Preise im Rückversicherungsgeschäft sind seit 2013 im Sinkflug. Weil ganz schwere Katastrophen seit Jahren ausbleiben, können Erstversicherer und Großkunden in den Verhandlungen immer niedrigere Prämien durchsetzen. Zudem sitzen die Rückversicherer auch dank vergleichsweise geringer Schäden auf dicken Kapitalpolstern. Damit wächst die Kapazität und damit das Angebot an Rückversicherungsschutz.

dpa

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