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Nach dem Fidget Spinner kommt der Cube

Spielzeugtrend Nach dem Fidget Spinner kommt der Cube

Wie man viel Geld mit einer kleinen Idee zum Drehen verdienen kann, hat der Fidget Spinner in diesem Frühjahr gezeigt. Doch nun kommt ein neuer Trend. Er hat sechs Ecken – und soll ebenfalls Stress abbauen.

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Zum Durchdrehen: Der Fidget Spinner.

Quelle: ap

Hannover. Als „Zappelphilipp-Kreisel“ hätte er es hierzulande sicher schwer gehabt. Wie praktisch, dass das Trendspielzeug dieses Jahres ohnehin aus den USA kam und unter dem englischen Begriff Fidget Spinner Berühmtheit erlangte. Seit dem Frühjahr gibt es die dreiflügeligen Handkreisel auch zwischen Flensburg und Füssen zu kaufen.

Allein von März bis Juni brachte der Spinner dem Spielwaren-Einzelhandel nach Angaben seines Bundesverbands mehr als eine Million Euro an Einnahmen. Inzwischen hat die Comiczeitschrift „Micky Maus“ innerhalb weniger Wochen ihren Lesern dreimal einen Fidget Spinner als Beigabe aufs Heft geklebt. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Welle totgeritten wurde. Doch was kommt danach?

Ein Fidget Cube kosten um die 10 Euro

Der Fidget Cube ist ein Kunststoffwürfel mit 3,3 Zentimetern Kantenlänge, auf dessen Seiten jeweils eine andere Funktion angebracht ist: Ein Rädchen zum Drehen, ein Schalter zum Knipsen, Regler zum Schieben und Ähnliches. Völlig zweckfrei. Doch das Herumspielen an den Knöpfen soll wie beim Fidget Spinner zum Stressabbau beitragen und wird auch Erwachsenen empfohlen. Wissenschaftlich bewiesen ist das hingegen noch nicht. Die Cubes gibt es zu Preisen um die 10 Euro auch längst als Schlüsselanhänger oder in anderen, ganz unwürfeligen Formen. Der Fidget Dodecagon etwa hat gleich zwölf Seiten, an denen man herumspielen kann.

Schon wird die Produktfamilie der Zappelphilipp-Spielzeuge um den Fidget Stick erweitert. Und den Fidget Ring, den Fidget Ball ... Fehlt nur noch, dass jemand auf die Idee kommt, den Klassiker der Bürospielzeuge als Fidget Pen zu verkaufen: den Kugelschreiber.

Von Helmuth Klausing/RND

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