Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Nintendo halbiert Gewinnprognose - 3DS schwächelt
Nachrichten Wirtschaft Nintendo halbiert Gewinnprognose - 3DS schwächelt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:27 26.02.2016
Die Nintendo-Abteilung eines großen Elektronikaufhauses in Tokio. Das Unternehmen erwartet weniger Gewinn. Foto: Franck Robichon
Anzeige
Tokio

). Noch vor gut drei Wochen hatte Nintendo bei der Vorlage jüngster Quartalszahlen für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr die bisherige Gewinnprognose von 35 Milliarden Yen bestätigt. Die Korrektur sei nun angesichts der Aufwertung des Yen und der aktuellen Geschäftsentwicklung nötig geworden, erklärte Nintendo am Freitag.

Unter anderem sinken die Verkäufe der mobilen Konsole Nintendo 3DS noch deutlich schneller als erwartet. Nintendo rechnet für dieses Geschäftsjahr jetzt mit dem Absatz von 6,6 Millionen Geräten.

Im Vorjahr waren noch 8,73 Millionen 3DS-Konsolen verkauft worden, und die bisherige Prognose lag bei 7,6 Millionen. Entsprechend werden auch weniger Spiele abgesetzt. Dem Geschäft macht vor allem die Konkurrenz günstiger bis kostenloser Smartphone-Spiele zu schaffen. Nintendo ignorierte diesen Markt lange komplett und wagt sich jetzt mit der Entwicklung erster Games vorsichtig auch auf Smartphones vor.

Die Absatzprognose für die Spielekonsole Wii U ließ Nintendo dagegen unverändert bei 3,4 Millionen Geräten. Der Nachfolger der sehr erfolgreichen Wii schwächelt seit dem Start, Sonys Playstation 4 und Microsofts Xbox One verkaufen sich besser.

dpa

Ein schwerer Unfall mit drei Toten hatte die Bauarbeiten am Kraftwerk Grevenbroich überschattet. Es ging mit jahrelanger Verspätung in Betrieb. Auftraggeber RWE will milliardenschweren Schadenersatz.

26.02.2016

Die Börsen in Frankfurt und London drücken bei ihrem geplanten Zusammenschluss aufs Tempo: Die wichtigsten Posten sind bereits verteilt, vereinbart ist auch, von wo aus der Konzern geführt werden soll. Etliche Hürden sind aber noch zu überwinden.

26.02.2016

Die Weltwirtschaft schwächelt, und es könnte noch schlimmer kommen, sagt IWF-Chefin Lagarde. Gerade deshalb müssten jetzt Reformen angegangen werden. Was ganz im Sinne von Finanzminister Schäuble ist. Der warnt vor noch mehr Schulden zur Ankurbelung der Wirtschaft.

26.02.2016
Anzeige