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Noch keine Einigung in Gebäudereiniger-Tarifstreit

Tarife Noch keine Einigung in Gebäudereiniger-Tarifstreit

Auch in der vierten Runde der Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 600 000 Gebäudereiniger haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft nicht einigen können. Streit gibt es vor allem um die Löhne.

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«Schluss mit Turbo-Putzen». Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 600 000 Gebäudereiniger gehen heute in Essen in die vierte Runde.

Quelle: Ina Fassbender

Essen. In den Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 600 000 Gebäudereiniger haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft IG Bau auf eine weitere Verhandlungsrunde verständigt.

Die Tarifparteien beendeten ihre vierte Tarifrunde am Abend in Essen nach zehnstündigen Verhandlungen ohne Ergebnis. Die Gespräche sollen am 29. Oktober in Frankfurt/Main fortgesetzt werden, wie der Geschäftsführer des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks, Johannes Bungart, sagte. Zur Unterstützung der Gewerkschaftsforderungen hatten am Dienstag mehrere Hundert mit Putzeimern ausgerüstete Reinigungskräfte in der Essener Innenstadt demonstriert.

Er sei hoffnungsvoll, dass es in der fünften Runde zu einer Einigung komme, sagte Bungart. Knackpunkte in den Gesprächen seien die Lohnforderungen und die Ost-West-Angleichung der Löhne, wo man noch weit auseinander liege. Bei der Lohnhöhe habe man ein neues Angebot vorgelegt. Nähere Einzelheiten nannte er nicht.

Gewerkschaftssprecher Ruprecht Hammerschmidt äußerte sich enttäuscht. "Wir haben ein deutlich höheres Angebot erwartet", sagte er. Das erste Angebot sei nur minimal verbessert worden. Außerdem werde der Lohnabstand dadurch nicht verringert. Er hoffe trotzdem, dass es in der nächsten Runde zu einer Einigung komme.

Die Gewerkschaft ist mit Forderungen nach höheren Löhnen, einem Tarifvertrag gegen Leistungsverdichtung und weiteren Schritten bei der Ost-West-Angleichung der Löhne in die Tarifverhandlungen gegangen. Die Friedenspflicht endet am 31. Oktober.

dpa

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