Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Nokia stellt Rückkehr der Marke im Handy-Markt in Aussicht
Nachrichten Wirtschaft Nokia stellt Rückkehr der Marke im Handy-Markt in Aussicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:17 14.07.2015
Microsoft hatte nach der Übernahme den Nokia-Namen von den Smartphones genommen, nutzt aber weiterhin die Smartphone-Untermarke «Lumia». Foto: Markku Ojala
Espoo

Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia hatte im Smartphone-Markt vor einigen Jahren den Anschluss an Samsung und Apple mit seinem iPhone verloren. Im April vergangenen Jahres übernahm Microsoft die Handy-Sparte und ließ sich den Deal am Ende knapp 9,5 Milliarden Dollar kosten.

Doch die Kombination brachte dem Windows-Riesen bisher nicht die erhofften Gewinne an Marktanteilen im Smartphone-Geschäft. Vergangene Woche schrieb Microsoft 7,6 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Geschäft ab, 7800 weitere Mitarbeiter der Sparte verlieren ihren Job.

Nokia konzentrierte sich nach dem Verkauf auf das Geschäft als Netzwerk-Ausrüster. Der Konzern betonte, dass nach den Vereinbarungen mit Microsoft ein Telefon unter dem Nokia-Markennamen frühestens im vierten Quartal 2016 auf den Markt kommen könnte.

Spekulationen über solche Überlegungen für die Rückkehr ins Geschäft mit einem Partner gibt es schon seit Monaten. Nach diesem Modell kam bereits das Tablet Nokia N1 auf den Markt, das bisher nur in wenigen Ländern verfügbar ist.

Es läuft mit dem Google-Betriebssystem Android und nicht mit Microsofts Windows. Die Marke hat nach wie vor eine gewisse Strahlkraft unter anderem in Schwellen- und Entwicklungsmärkten, wo günstige Nokia-Handys bis zuletzt gefragt waren.

Microsoft hatte nach der Übernahme den Nokia-Namen von den Smartphones genommen, nutzt aber weiterhin die Smartphone-Untermarke "Lumia". Konzernchef Satya Nadella kündigte an, dass Microsoft sich im Smartphone-Geschäft stärker fokussieren wolle, was eine deutlich engere Modellpalette bedeuten dürfte. Windows-Manager Terry Myerson betonte an späten Montag zugleich, dass es neue Premium-Smartphones mit dem neuen Betriebssystem Windows 10 geben werde. Es kommt ab Ende Juli auf den Markt.

dpa

Die Zukunft der Braunkohleförderung im Rheinischen Revier steht heute bei einer RWE-Pressekonferenz in Bergheim im Mittelpunkt. Der Energieriese lädt zur alljährlichen Bilanz seiner Kraftwerkssparte.

13.07.2015

Auf dem Höhepunkt der Griechenlandkrise bleibt der Niederländer Jeroen Dijsselbloem auch in den nächsten zweieinhalb Jahren Vorsitzender der Eurogruppe. Der 49-Jährige erhielt in Brüssel von den Euro-Finanzministern einstimmig Unterstützung für eine zweite Amtszeit, wie der EU-Ministerrat mitteilte.

13.07.2015

Angesichts des geringen Frauenanteils in Chefetagen hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ein gesellschaftliches Umdenken angemahnt. Das Thema sei viel zu lange aus der Perspektive diskutiert worden "Was müssen wir mit den Frauen machen?", sagte Merkel am Montag in Berlin.

13.07.2015