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Notenbankchefin Yellen warnt vor Konjunktur-Risiken

Zentralbanken Notenbankchefin Yellen warnt vor Konjunktur-Risiken

Die Weltwirtschaft stottert - und die Federal Reserve kommt in Zugzwang. Notenbankchefin Janet Yellen sieht die Risiken in aller Welt. Von ihrer Linien moderater Zinserhöhungen rückt sie aber zunächst nicht ab.

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Besonders die niedrigen Öl- und Rohstoffpreise könnten zum Problem für die Weltwirtschaft werden, sagte Yellen. Foto: Michael Reynolds

Washington. US-Notenbankchefin Janet Yellen will an ihrer Politik der moderaten Zinserhöhungen grundsätzlich festhalten, sieht aber Risiken durch eine schwächer gewordene US-Konjunktur und das Stottern des Wachstums in China.

"Wirtschaftliche Entwicklungen im Ausland bedeuten im Besonderen ein Risiko für das Wachstum in den USA", sagte Yellen in ihrem halbjährlichen Rechenschaftsbericht vor dem Finanzausschuss des Abgeordnetenhauses in Washington.

Sie ließ offen, ob die Risiken groß genug seien, um eine Verschiebung des Planes moderater Erhöhungen der Leitzinsen in naher Zukunft zu rechtfertigen. "Das Gremium geht davon aus, dass mit graduellen Justierungen bei der Geldpolitik die wirtschaftliche Aktivität langsam größer werden wird und dass die Signale vom Arbeitsmarkt stärker werden", sagte Yellen.

An den Finanzmärkten wurde mit zwei bis vier weiteren, kleineren Zinsschritten im Verlauf des Jahres 2016 gerechnet. Die nächste Gelegenheit dazu wäre bei der Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed am 16. März. Im vergangenen Dezember hatte die Fed erstmals nach sieben Jahren auf fast Nullniveau ihre Leitzinsen leicht um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Danach erlitt die weltweite Wirtschaft jedoch einen Dämpfer.

Besonders die niedrigen Öl- und Rohstoffpreise könnten zum Problem werden, sagte Yellen. "Niedrige Rohstoffpreise können finanziellen Druck in Exportländern erhöhen, besonders in den anfälligen Schwellenländern, und in rohstoffnahen Industrien in aller Welt", sagte Yellen. "Sollten sich einige dieser Risiken bewahrheiten, könnte sich die Wirtschaftstätigkeit im Ausland abschwächen genauso wie die Nachfrage nach Exporten aus den USA und die Situation an den Finanzmärkten würde sich weiter verschärfen", betonte die Notenbankchefin.

Die Abwertung des chinesischen Yuan habe jüngst zu Unsicherheiten geführt, wenngleich die US-Notenbank nicht von einem starken Abwärtstrend in China ausgehe. Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt in den USA und schnelleres Wachstums bei den Einkommen lösten auch positive Signale aus und erhöhten den privaten Konsum.

dpa

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