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Pendler brauchten 2017 besonders viel Geduld

Deutsche Bahn Pendler brauchten 2017 besonders viel Geduld

Baustellen, Stürme und Brandanschläge: Die Bahn hatte im Jahr 2017 mit vielen Störungen zu kämpfen und verzeichnete dadurch wieder mehr Verspätungen.

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Pendler mussten sich im Jahr 2017 in Geduld üben: Die Bahn verspätete sich wieder öfter, als im Jahr davor.

Quelle: dpa

Berlin. Bahn-Kunden brauchten im vergangenen Jahr vor allem Geduld: Baustellen, Stürme und Brandanschläge hielten zahlreiche Züge auf. Im Nah- und Fernverkehr gab es mehr Verspätungen als im Jahr zuvor - dabei hatte die Bahn eigentlich Besserung versprochen.

Nur 78,5 Prozent aller ICE und Intercity waren 2017 pünktlich, 0,4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr, wie aus Konzernzahlen hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Dazu trugen demnach neben wetterbedingten Ausfällen auch hauseigene Probleme bei: Störungen am Schienennetz und an den Zügen, zum Beispiel nach der Eröffnung der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Berlin und München im Dezember.

Um den Sanierungsstau im 33 000 Kilometer langen Streckennetz abzubauen, hat die Bahn 2017 außerdem auf Rekordniveau gebaut: 7,5 Milliarden Euro wurden investiert, um etwa Gleise, Weichen und Signale zu erneuern. In Spitzenzeiten im Sommer gab es bis zu 1000 Baustellen gleichzeitig. Im Juni gab es dann aus Anlass des G20-Gipfels mehrere Brandanschläge an Gleisen, im August und September musste die Rheintalbahn nach einer Baupanne gesperrt werden, im Oktober und November warfen Herbststürme Bäume auf Oberleitungen und Gleise.

Konzernchef Richard Lutz kippte daraufhin schon im November das Jahresziel von 81 Prozent an pünktlichen Zügen. Dieses Jahr soll es nun wirklich besser werden: Die Bahn hält daran fest, die Quote sogar auf 82 Prozent zu erhöhen. 2021 sollen es dann 85 Prozent sein.

Auch, wenn sie oft warten mussten, entscheiden sich immer mehr Reisende für die Bahn. Für 2017 und 2018 rechnet der Konzern mit Rekordzahlen. 2016 waren die Kunden 139 Millionen Mal mit ICE und IC gereist.

Von RND/dpa

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