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Pharmageschäft lässt Bayer-Kasse klingeln

Chemie Pharmageschäft lässt Bayer-Kasse klingeln

Für den Bayer-Konzern zahlen sich die hohen Forschungsausgaben in der Gesundheitssparte allmählich aus. Die gut gefüllte Pipeline und neue Pharmaprodukte lassen die Gewinne sprudeln.

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Anstieg um 34 Prozent: Unter dem Strich verdiente der Bayer-Konzern in den ersten drei Quartalen 2,7 Milliarden Euro.

Quelle: Sven Hoppe

Leverkusen. In den ersten drei Quartalen kletterte das Nettoergebnis um mehr als 34 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag in seinem Quartalsbericht mit. Der Umsatz erhöhte sich leicht um ein Prozent auf 30,2 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende hat das Unternehmen bei den Erlösen die 40 Milliarden-Schwelle fest ins Visier genommen.

Vorstandschef Marijn Dekkers sprach von einer "hervorragenden Umsatzentwicklung der neuen Pharma-Produkte". In allen Regionen verzeichnete das Pharmageschäft im dritten Quartal ein starkes Wachstum. Gleichzeitig profitierte die Sparte Pflanzenschutz/Agrar von einem günstigen Saisonstart in Lateinamerika und einem günstigen Marktumfeld. Erfolgreich war das Unternehmen im dritten Quartal vor allem mit Insektiziden und Fungiziden, deren Umsätze zweistellig zulegen.

In seinem Geschäft mit hochwertigen Kunststoffen waren die Geschäfte bis Ende September rückläufig, sie stabilisierten sich aber im dritten Quartal. Anders als die Teilbereiche Gesundheit und Pflanzenschutz ist Bayer MaterialScience zyklischen Entwicklungen der Konjunktur unterworfen. Gesunkene Absatzpreise wegen Überkapazitäten am Markt sowie höhere Rohstoffkosten hätten das Ergebnis belastet. Darüber hinaus hat Bayer zunehmend mit den Auswirkungen des wiedererstarkten Euro zu kämpfen. Im dritten Quartal waren es Dekkers zufolge allein 130 Millionen Euro, die den Gewinn schmälerten.

Trotzdem hält der Vorstand an seinen Prognosen für das gesamte Jahr fest. Allerdings sprach der Konzernchef von ambitionierten Zielen. So sollen die Umsatzerlöse bis zum Jahresende um 4 bis 5 Prozent auf rund 40 Milliarden Euro ansteigen. Die Zuwächse beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sollen sich im oberen einstelligen Prozentbereich bewegen.

dpa

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