Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Portugals Novo Banco bei EZB-Stresstests durchgefallen
Nachrichten Wirtschaft Portugals Novo Banco bei EZB-Stresstests durchgefallen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:53 14.11.2015
Konnte dem Stresstest der EZB nicht standhalten: die portugiesische Bank Novo Banco.  Quelle: Tiago Petinga
Anzeige
Lissabon

n. Das teilte die portugiesische Notenbank in Lissabon unter Berufung auf die EZB mit.

Bei einem wirtschaftlichen Krisen-Szenario würde die Bank 2017 ein Kapitaldefizit von 1,398 Milliarden Euro aufweisen, hieß es. Diese Lücke muss sie in den nächsten neun Monaten schließen. Die Novo Banco teilte mit, man werde sich zur Stärkung des eigenen Kapitalpuffers von Beteiligungen bei Versicherungen und anderen Unternehmen trennen.

Im August 2014 war die Novo Banco - nur zweieinhalb Monate, nachdem Portugal den EU-Rettungsschirm verlassen hatte - aus den gesunden Bereichen der Großbank BES (Banco Espírito Santo) hervorgegangen. Sie wurde verstaatlicht und mit einer Finanzspritze von 4,9 Milliarden Euro saniert. Ein erster Privatisierungsversuch war im September gescheitert. Aufgrund der Umstrukturierung war die Prüfung der Bank im Oktober 2014 von der EZB verschoben worden.

Der nächste Stresstest, bei dem ihre Stabilität in simulierten Krisen untersucht wird, steht den Großbanken in der EU im Frühjahr 2016 ins Haus. Dann müssen 53 Institute wieder unter Beweis stellen, dass sie ausreichend Kapitalpuffer gegen neue wirtschaftliche Schocks haben.

dpa

Noch sind die Bremsspuren der Diesel-Affäre in den VW-Verkäufen eher gering. Von "Absatzkrise" will man nichts wissen. Doch auch auf der zweiten Großbaustelle - den falschen CO2-Angaben - droht neuer Ärger.

14.11.2015

Acht Tage Ausstand sind vorbei, die Lufthansa fängt sich wieder. Die Fronten zwischen Unternehmen und Gewerkschaft bleiben aber verhärtet. Auch nach den Terrorattacken werden Flüge nach Paris weiter bedient.

14.11.2015

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert einen Rückzug der Politik aus dem Aufsichtsrat des Hauptstadtflughafens BER. "Der Aufsichtsrat muss weniger politisch, mehr fachlich besetzt werden", sagte BdSt-Präsident Reiner Holznagel den "Potsdamer Neuesten Nachrichten".

14.11.2015
Anzeige