Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Post-Rivalen verschärfen Wettbewerb im Paketmarkt

Dienstleistungen Post-Rivalen verschärfen Wettbewerb im Paketmarkt

Der wachsende Online-Handel treibt auch den Paketmarkt an. Doch bei der Zustellung hakt es oft noch. Die Post weitet ihr Paketkasten-System aus - doch auch die Konkurrenz schläft nicht.

Voriger Artikel
Bayer-Tochter Covestro glückt Börsenstart
Nächster Artikel
Greenpeace will Lausitz-Tagebaue kaufen

Der anbieterneutrale Paketkasten wurde gemeinsam von den Postkonkurrenten DPD, Hermes und GLS entwickelt.

Quelle: Marius Becker

Düsseldorf/Berlin. Der Wettbewerb auf dem boomenden deutschen Paketmarkt wird härter. Nach der Deutschen Post wollen nun auch die Konkurrenten Hermes, DPD und GLS einen Paketkasten in Wohnhäusern einführen.

Das System soll anders als das der Post für alle Anbieter offen sein. Es soll im kommenden Sommer auf den Markt kommen, wie die Unternehmen erklärten. Auch die Post kündigte eine Ausweitung des Angebots an: Im kommenden Jahr sollen auch Mehrfamilienhäuser mit Paketkästen ausgestattet werden.

Bisher hatte die Post die Boxen nur in Ein- und Zweifamilienhäusern installiert. Nun kommen mehr als Tausend große Mietshäuser in Berlin dazu. Später solle das System wahrscheinlich auf ganz Deutschland ausgeweitet werden, sagte Thomas Ogilvie, Geschäftsführer der DHL Paket Deutschland, in Berlin.

Die Paketkästen sind so etwas wie der große Bruder des Briefkastens: Die Sendungen werden auch dann zugestellt, wenn der Empfänger nicht zu Hause ist. Auch Rücksendungen können abgewickelt werden. Die Kästen der Post sind allerdings nur für die eigenen DHL-Zusteller zugänglich. Pakete der Konkurrenz werden nicht angenommen. "Eine direkte Zusammenarbeit mit dem Wettbewerb ist für uns nicht in Sicht", sagte Ogilvie.

Die DHL-Konkurrenten dagegen setzen auf Kooperation: Mit ihrem anbieterunabhängigen System wollen Hermes, DPD und GLS die Zustellung für die Kunden deutlich bequemer machen. Es soll allen Paketdiensten - auch der Posttochter DHL - offenstehen und sogar vom Pizza-Service oder der örtlichen Apotheker genutzt werden können.

"So wie heute schon einen Briefkasten wird künftig jeder einen Paketkasten haben", sagte GLS-Chef Rico Back. Das von den  Post-Konkurrenten entwickelte System könne zum neuen Standard werden, weil es ein Durcheinander verschiedener Paketkästen - einen "Kleinkrieg im Vorgarten" - verhindere. Die Hersteller gehen davon aus, dass in fünf bis sieben Jahren schon zehn Prozent aller Paketzustellungen über Paketkästen erfolgen dürften.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 +0,12%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 158,73%
Structured Solutio AF 154,97%
Stabilitas PACIFIC AF 151,07%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?