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Wirtschaft PwC-Experten sagen Massensterben von Autohäusern voraus
Nachrichten Wirtschaft PwC-Experten sagen Massensterben von Autohäusern voraus
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15:00 05.11.2013
Demographischer Wandel: Experten sehen den klassischen Autohandel massiv unter Druck. Quelle: Jan Woitas
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Frankfurt/Main

Das berichtete die Beratungsgesellschaft PwC am Dienstag in Frankfurt bei der Vorlage der Studie "Automotive Retail - Die Zukunft beginnt jetzt!". Demnach könnten von den 7800 Händlern in Deutschland bis 2020 nur noch 4500 übrigbleiben. Ein Grund sei die notwendige Unternehmensgröße bei den künftig erforderlichen Investitionen in die Autohäuser.

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe schließt negative Auswirkungen durch die schrumpfende Bevölkerung zwar nicht aus. Der Handel reagiere aber genauso darauf wie auf neue Trends beim Mobilitätsverhalten gerade in Ballungsgebieten: "Trotz dieser Veränderungen werden der stationäre Autohandel und die Werkstätten ihren unverändert hohen Stellenwert zur Aufrechterhaltung der individuellen Mobilität auch in Zukunft behalten", sagte ein Sprecher des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe am Dienstag.

Bis 2020 dürften sich nach der Studie neben dem klassischen Autohandel und dem bereits gängigen Flottenvertrieb an Großkunden auch der Direktvertrieb und das Car-Sharing etablieren. Bei letzterem steht nicht der Fahrzeugverkauf im Vordergrund, sondern die Bereitstellung passender Verkehrsmittel. "Händler werden sich entscheiden müssen, in welchen Geschäftsmodellen sie ihre Kernkompetenzen sehen", sagte PwC-Partner Felix Kuhnert.

Der demografische Wandel sorge dafür, dass es 2020 mit 60,7 Millionen rund 1,5 Millionen potenzielle Autokäufer weniger geben werde als 2010 - und das bei einem um zehn Jahre steigenden Altersdurchschnitt der Kundengruppe. Zudem werden zum Beginn des kommenden Jahrzehnts 86 Prozent der Autokäufer in Städten oder Ballungszentren leben - 1995 waren es 82 Prozent, sagte Kuhnert: "Wer in der Stadt lebt und alleine wohnt, braucht seltener ein Auto."

dpa

Bei BMW klingelt die Kasse trotz Verkaufsrekorden leiser. Der Umsatz der Münchner lag mit knapp 18,8 Milliarden Euro ganz leicht unter dem Wert des dritten Jahresviertels 2012, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

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Im Dauerstreit um die Pleite des Kirch-Konzerns ist Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen ins Visier der Ermittler geraten. Es gebe einen Anfangsverdacht des versuchten Betrugs, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch am Montag und bestätigte damit einen Bericht von "Spiegel Online".

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