Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Quartalsverlust für Yahoo

Computer Quartalsverlust für Yahoo

Yahoo ist im vergangenen Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Der Internet-Pionier verlor von April bis Juni 21,55 Millionen Dollar (19,69 Mio Euro), wie er nach US-Börsenschluss mitteilte.

Voriger Artikel
Porsche-Aufsichtsrat Hück kommt um Aussage herum
Nächster Artikel
Microsoft schreibt Milliardenverlust wegen Nokia-Debakel

Yahoo hat im zweiten Quartal 21,55 Millionen Dollar verloren.

Quelle: Michael Nelson

Sunnyvale. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte es noch einen Gewinn von knapp 270 Millionen Dollar gegeben. Hauptgrund für den Verlust ist ein kräftiger Anstieg der Kosten, die Yahoo in Kauf nimmt, um Nutzer auf seine Websites zu lotsen. Die Erlöse nach diesen Aufwendungen für Internet-Traffic über Partner lagen indes stabil bei rund 1,04 Milliarden Dollar.

Firmenchefin Marissa Mayer, die vor drei Jahren den Spitzenposten übernahm, betonte zugleich die Steigerungen im Geschäft auf mobilen Geräten und in Videodiensten. Mayer setzt stark auf die Verschiebung von Werbung vom klassischen Desktop-PC auf Smartphones und Tablets.

Online-Anzeigen sind die wichtigste Einnahmequelle für Yahoo, aber es gibt hier starke Konkurrenten wie Facebook oder Google. Die Quartalsergebnisse lagen in etwa im Rahmen der Markterwartungen. Die Aktie fiel nachbörslich jedoch zunächst um gut zwei Prozent.

Analysten und Investoren beschäftigt derzeit vor allem, was aus dem wertvollen Yahoo-Anteil an der chinesischen Online-Handelsplattform Alibaba wird. Denn der Plan, die mehr als 30 Milliarden Dollar teure Beteiligung an die eigenen Aktionäre weiterzureichen, könnte noch an den Steuerbehörden scheitern, wie Yahoo erst vor wenigen Tagen einräumen musste.

Die Ämter in den USA und China hätten noch nicht bestätigt, dass die Trennung von dem 15-Prozent-Anteil an Alibaba steuerfrei über die Bühne gehen könne. Der Internet-Konzern hält sich deshalb die Möglichkeit offen, die aktuell vorgesehene Transaktion auf Eis zu legen.

Konzernchefin Mayer und Finanzvorstand Ken Goldman hielten sich nach Vorlage bei einer Konferenz mit Analysten bedeckt. Mayer sprach lediglich vage von Fortschritten und Goldman bekräftigte, dass der ursprüngliche Plan sinnvoll und überzeugend sei. Sollte der Fiskus dem geplantem Manöver zur Steuervermeidung nicht zustimmen, könnte die Trennung von der Alibaba-Beteiligung für Yahoo teuer werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.511,00 -0,22%
TecDAX 1.684,50 -0,66%
EUR/USD 1,0656 -0,04%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

BAYER 87,14 +0,62%
DT. TELEKOM 14,67 +0,62%
FMC 72,53 +0,60%
DT. BANK 14,75 -1,82%
VOLKSWAGEN VZ 118,49 -0,60%
CONTINENTAL 165,51 -0,52%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 158,73%
Structured Solutio AF 154,97%
Stabilitas PACIFIC AF 151,07%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?