Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
RBS vor neuen Milliarden-Abschreibungen

Banken RBS vor neuen Milliarden-Abschreibungen

Die seit der Finanzkrise größtenteils verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) wird für die Auslagerung ihrer Risikopapiere nicht aufgespalten, sondern bildet eine interne "Bad Bank".

Voriger Artikel
EU stoppt Stromfresser: Industrie sieht sich gerüstet
Nächster Artikel
Kreise: VW-Konzern auch im Oktober mit Auslieferungsplus

Die um Gesundung kämpfende Royal Bank of Scotland gründet eine «Bad Bank» für Risikopapiere.

Quelle: Andy Rain

London. Diese soll Risikopapiere im Umfang von 38 Milliarden britischen Pfund (knapp 45 Mrd Euro) abwickeln.

Dies dürfte im Schlussquartal zu Abschreibungen von rund 4,5 Milliarden Pfund führen, hieß es. Neben bereits nicht mehr zum Kerngeschäft zählenden Anlagen im Volumen von 23,5 Milliarden Pfund sollen weitere problematische Positionen im Volumen von 14,8 Milliarden aus der Kernbank in die Abbausparte geschoben werden.

Zwischenzeitlich hatte RBS sogar eine komplette Aufspaltung erwogen. Dabei wäre der schlechte Teil vom gesunden getrennt worden und an den Staat gegangen. Dies lehnte der britische Finanzminister George Osborne jedoch ab.

RBS war in der Finanzkrise 2008 knapp an der Pleite vorbeigeschrammt und musste mit 45 Milliarden Pfund staatlicher Hilfe gerettet werden. Sie gehört seitdem zu rund 80 Prozent dem Staat und kämpft mit anhaltenden Verlusten. Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von 828 Millionen Pfund, das waren aber rund 40 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Im Frühjahr hatte RBS den ersten Quartalsgewinn seit 2011 vermeldet und erste Schritte in die Privatisierung bereits für 2014 angekündigt. Dies halten Experten nun für unwahrscheinlich.

Eine interne Untersuchung ergab schwere Defizite bei der Vergabe von Krediten an kleine Unternehmen. Am Freitag wurde zudem bekannt, dass RBS zwei seiner Händler entlassen hat, die in Kurs-Manipulationen mit ausländischen Währungen beteiligt gewesen sein sollen.

RBS hatte im Libor-Skandal um manipulierte Zinssätze bereits Millionenstrafen zahlen müssen. Neu ist eine Schadenersatzklage des US-Immobilienfinanzierers Fannie Mae gegen RBS und andere Großbanken im Libor-Skandal.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 13.005,50 +0,11%
TecDAX 2.487,50 +0,04%
EUR/USD 1,1784 -0,53%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LINDE 177,95 +2,88%
LUFTHANSA 25,80 +1,77%
DT. BÖRSE 92,66 +1,71%
SIEMENS 116,11 -1,22%
BMW ST 86,32 -1,03%
Henkel VZ 116,48 -0,99%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 221,87%
Commodity Capital AF 151,98%
BlackRock Global F AF 119,25%
Allianz Global Inv AF 115,08%
Apus Capital Reval AF 112,38%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Erwarten Sie, dass sich nach Einführung der einheitlichen Postleitzahl in der Gemeinde Gumtow die Qualität der Zustellung verbessert?