Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 12 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Roaming-Kosten in der EU weiter gesunken

Telekommunikation Roaming-Kosten in der EU weiter gesunken

Auslandsgebühren für Telefonate sind in der Europäischen Union ein weiteres Mal gestutzt worden. Es gibt nun nur noch Zuschläge zum Heimtarif statt Maximalpreise. Vor allem Kunden mit Flatrates können Aufatmen.

Voriger Artikel
Siemens stemmt sich gegen Ölpreis-Flaute
Nächster Artikel
Bahn und Hauptstadtflughafen einigen sich auf Vergleich

Das wird billiger: Handynutzung im europäischen Ausland.

Quelle: Daniel Naupold

Brüssel. Wer beim Reisen in der EU mit dem Handy telefoniert, zahlt teilweise deutlich weniger Geld. Die sogenannten Roaming-Gebühren für Anrufe, SMS und mobile Daten schlagen durch eine EU-Regelung nur noch wenige Cent auf den normalen Heimtarif drauf.

Eine neue Vorschrift deckelt die Zusatzgebühren seit dem 30. April ein weiteres Mal. Die Regelung schließe auch Flatrate-Tarife ein, teilte die Bundesnetzagentur mit. Vom 15. Juni 2017 an sollen die Auslandsgebühren dann komplett der Vergangenheit angehören.

Telekommunikations-Anbieter dürfen seit Samstag nur noch maximal 6 Cent pro Minute für Anrufe, 2 Cent pro SMS oder 6 Cent pro Megabyte bei Datentarifen im EU-Ausland verlangen (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer). Nimmt man einen Anruf an, kostet das höchstens 1,2 Cent zusätzlich pro Minute. Maximal darf die Summe aus Inlandspreis und Aufschlägen nicht mehr betragen als die bisherigen Höchstpreise von 23 Cent pro Minute für abgehende Anrufe, 7 Cent pro SMS und 24 Cent je Megabyte Datenvolumen.

Bei Kunden mit Flatrates sieht das so aus: Wer im Ausland telefoniere, dem dürfe bei einem Telefonat pro Minute lediglich der Zuschlag in Rechnung gestellt werden, erläutert die Bundesnetzagentur. Damit ist die Frage geklärt, ob Nutzer mit Flatrate-Verträgen Schlupflöcher für versteckte Kosten befürchten müssen, wovor Verbraucherschützer zuvor gewarnt hatten.

Für Daten bieten Mobilfunk-Unternehmen allerdings schon seit einiger Zeit auch Tages- und Wochenpässe an, außerdem gibt es Tarife mit Auslands-Kontingenten. Ist das Auslands-Guthaben aufgebraucht, würden den Kunden die Anrufe, Downloads oder Kurznachrichten nach den neuen Roaming-Gebühren berechnet, erläutert die Bundesnetzagentur. Anbieter wie die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica O2 wollten noch vor EU-Frist die Roaming-Gebühren generell streichen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 12.575,00 -0,37%
TecDAX 2.271,00 -0,22%
EUR/USD 1,1185 -0,22%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 83,36 +1,07%
FRESENIUS... 75,95 +0,34%
MERCK 105,05 +0,32%
DT. BANK 16,59 -1,26%
E.ON 7,53 -1,23%
BMW ST 84,17 -1,20%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 142,29%
Crocodile Capital MF 117,54%
Polar Capital Fund AF 105,74%
Fidelity Funds Glo AF 104,49%
NORDINTERNET AF 98,93%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Welche ist die schlechteste Straße in BRB?