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Wirtschaft Rohölpreis steigt über 40 Dollar
Nachrichten Wirtschaft Rohölpreis steigt über 40 Dollar
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15:40 08.03.2016
Seit dem Jahrestief im Januar hat sich europäisches Rohöl um 40 Prozent verteuert und den höchsten Stand des Jahres erreicht. Quelle: Kay Nietfeld
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Hamburg

Am Dienstag gab der Ölpreis leicht nach, hielt sich aber über der Marke von 40 Dollar. Seit dem Jahrestief im Januar hat sich europäisches Rohöl damit um 40 Prozent verteuert und den höchsten Stand des Jahres erreicht. Im langjährigen Vergleich liegen die Ölpreise aber immer noch auf einem niedrigen Niveau.

Umstritten war unter den Experten, ob sich eine dauerhafte Wende zu höheren Ölpreisen andeutet oder ob es sich nur um eine kurzzeitige Preisbewegung vor einem erneuten Rückschlag handelt. "Das ganze Preistreiben steht natürlich auf sehr wackeligen Beinen", heißt es im täglichen Marktkommentar der Öltechnik-Seite Tecson. "Das Bild kann jederzeit wieder kippen, obgleich die preislichen Tiefststände wahrscheinlich mit den Januarpreisen gesetzt worden sind."

Mit den Rohölpreisen sind auch Ölprodukte für die Verbraucher in Deutschland wieder teurer geworden. 100 Liter Heizöl kosten je nach Quelle 45 bis 46 Euro im bundesweiten Durchschnitt (bei Abnahme von 3000 Litern, inkl. MwSt.), das ist der höchste Preis in diesem Jahr. Allerdings ist das Preisniveau im langfristigen Vergleich immer noch günstig. Vor einem Jahr kostete die gleiche Menge Heizöl 65 Euro, vor zwei Jahren rund 80 Euro.

Auch an den Tankstellen sind die Niedrigpreise aus dem Januar erst einmal Vergangenheit. Der Dieselpreis, der zeitweise auf 94 Cent abgesackt war, hat erstmals seit Mitte Januar wieder die Marke von 1,00 Euro je Liter im bundesweiten Durchschnitt erreicht. Das ist deutlich günstiger als vor einem Jahr, als Diesel mehr als 1,20 Euro je Liter kostete. Ähnlich die Situation bei Superbenzin E10: Der aktuelle Preis bewegt sich bei 1,18 Euro je Liter und damit ist der Treibstoff rund 20 Cent je Liter günstiger als vor einem Jahr. Die Tiefstpreise allerdings sind erst einmal vorbei.

dpa

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