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Nachrichten Wirtschaft Rolls Royce testet Mega-Getriebe
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15:43 24.10.2016
Seit 1993 produziert Rolls Royce in Dahlewitz Flugzeugtriebwerke für Hersteller wie Airbus und Boeing. Quelle: Rolls-Royce Deutschland
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Dahlewitz

Mit bis zu 100.000 PS testet der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce in Dahlewitz (Teltow-Fläming) sein neuestes Getriebe. Das entspreche der Kraft von mehr als 100 Formel-1-Rennwagen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Erstlauf in einem Prüfstand habe das Verhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten simuliert, im Laufe des Jahres sollen weitere Tests auch mit hoher Geschwindigkeit folgen. Das Getriebe ist ein wichtiger Baustein von neuen Triebwerken, die von 2025 an verfügbar sein sollen und etwa 25 Prozent weniger Sprit als klassische Triebwerke verbrauchen.

Rolls-Royce produziert seit mehr als 20 Jahren in Brandenburg Triebwerke für Flugzeuge. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 2.200 Angestellte, die aus 48 verschiedenen Ländern kommen. Dahlewitz ist der größte von insgesamt drei Rolls-Royce-Standorten in Deutschland. „Wir fühlen uns in Dahlewitz ganz besonders wohl“, hatte Ian Davis, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens zum Auftakt der Jubiläumsfeier 2013 gesagt.

Langjährige Zusammenarbeit mit Uni Cottbus

Ursprünglich war Dahlewitz 1993 als Tochterbetrieb eines Joint-Ventures von BMW und Rolls-Royce gegründet worden. Zunächst nur ein Entwicklungsstandort, wurden seit 1995 auch Triebwerke montiert. Nach dem Ausstieg von BMW im Jahr 2000 übernahmen die Briten die Tochter unter dem Namen Rolls-Royce Deutschland komplett in eigene Hand und der Hauptsitz wurde von Oberursel (Hessen) nach Dahlewitz verlagert. Die hier entwickelte Triebwerksserie BR 700 verkauft sich bestens, unter anderem an Bombardier, Boeing und Gulfstream.

Grafik des Triebwerks BR725, das die Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG in Dahlewitz meist für den Geschäftsflieger Gulfstream G650 herstellt. Quelle: Rolls-Royce

Seit über zehn Jahren arbeitet außerdem die Brandenburgisch-Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg am sogenannten University Technology Centre (UTC) mit Rolls-Royce zusammen. Entwickelt wird ein virtuelles Labor, in das sich die Mitarbeiter von Rolls-Royce weltweit einklinken, um neueste Flugzeugtriebwerke über alle Entfernungen hinweg gemeinsam zu entwickeln. Klaus Höschler, Professor für Flug-Triebwerksdesign an der BTU), sagte kürzlich, bis spätestens 2025 würden die Rolls-Royce-Triebwerke auf genau diese Weise entstehen.

Von MAZonline

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